Mühldorfer Landrat vs. Ex-Chaffeur

Keine gütliche Einigung in der "Chauffeur-Affäre"

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
  • schließen

Mühldorf - Der Streit zwischen Mühldorfs Landrat Georg Huber und seinem ehemaligen Chauffeur Martin Wieser geht weiter. Bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht gab es jetzt keine Einigung:

Mühldorfs Landrat Georg Huber hatte seinen langjährigen Chauffeur Martin Wieser im Februar diesen Jahres wegen seiner Mitgliedschaft in der AfD suspendiert und anschließend in den Bauhof versetzt. Das will Wieser nicht akzeptieren - und nun trafen sich die beiden Parteien vor dem Mühldorfer Arbeitsgericht wieder. Dabei wurde laut einem Bericht des Wochenblatt deutlich, dass es für Wieser wohl kein Zurück in seinen alten Job geben wird.

Denn der gerichtliche Vertreter von Landrat Huber machte bei dem Gütetermin laut Wochenblatt kein konkretes Angebot, sondern schlug lediglich vor, dass man sich nach der Genesung von Wieser, der vor kurzem an der Schulter operiert wurde, zusammensetzen und eine Lösung finden solle. Diesen Vorschlag lehnte Wiesers Anwalt ab. Wieser möchte als Fuhrparkmanager mit erweiterten Aufgaben in der Waldbrandbeobachtung arbeiten und fordere zudem eine Stelle als Personalrat, hieß es.

Da es zu keiner Einigung kam, setzte der Richter den 26. Juli 2017 als Termin für die Verhandlung fest. Die AfD hatte nach der Suspendierung von Wieser sogar den Rücktritt von Huber als Landrat gefordert.

Quelle: innsalzach24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser