"Schaukämpfe" in München

1.000 gewaltbereite Randalierer ziehen durch die Stadt!

München - Zahlreiche Randalierer hielten in der Nacht auf den Sonntag die Polizei in Atem. In ihrer  aufgeheizten Stimmung wollten sie sich unbedingt mit der Polizei schlagen. Stattdessen fanden sie ein anderes Ziel:

Am Samstagabend, 21. April gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München immer wieder Anrufe ein, die über größere Schlägereien im Englischen Garten berichteten. Alle gemeldeten „Schlägereien“ konnten nicht bestätigt werden, es konnte jedoch beobachtet werden, dass mehrere, augenscheinlich verabredete „Schaukämpfe“ stattfanden.

Die Stimmung unter den bis zu 1000 Anwesenden war deutlich aufgeheizt und es war mehrfach zu vernehmen, dass man auf die Polizei warten wolle, um sich mit den Beamten zu schlagen. Kurz vor 22 Uhr teilte die Feuerwehr mit, dass sie zu einer angeblichen Reanimation im Bereich des Monopteros gerufen worden waren. Dies bestätigte sich vor Ort nicht, es handelte sich um eine Person mit Alkoholvergiftung, die im Anschluss ins Krankenhaus verbracht wurde. 

Feuerwehr mit Steinen beworfen

Die Besatzung des Feuerwehrfahrzeuges meldete über Funk, dass sie angegriffen und mit Flaschen beworfen werden würden. Daraufhin schritten sofort starke Polizeikräfte ein, zudem erfolgte die Alarmierung weiterer Unterstützungskräfte. Durch das Einschreiten konnte die Situation beruhigt werden, es kam zu keinerlei weiteren strafbaren Handlungen gegen die Feuerwehr. Eine Person wurde wegen Beleidigung angezeigt, sie erhielt zudem einen Platzverweis. Durch die Besatzung des ebenfalls eingesetzten Polizeihubschraubers wurde kurz vor 23.30 Uhr mitgeteilt, dass sich nur noch Kleingruppen in dem besagten Bereich aufhalten würden. Insgesamt mussten zur Beruhigung der Lage etwa 100 Polizeibeamte eingesetzt werden.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © dpa Symbolbild)

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