Widerstand wegen fehlender Mund-Nasen-Bedeckung in München

20-Jähriger reagiert uneinsichtig und beschimpft Polizisten als „Rassisten“

München - Am Mittwoch (5. August) sprachen Bundespolizisten am Ostbahnhof einen 20-Jährigen wegen fehlender Mund-Nasen-Bedeckung an. Noch während polizeilicher Maßnahmen wollte er sich entfernen, beleidigte die Beamten, leistete ihnen Widerstand und griff sie tätlich an.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Bei einem Streifengang von Bundespolizisten im Münchner Ostbahnhof fiel den Beamten gegen 8:30 Uhr ein junger Mann ohne, die für Bahnhöfe vorgeschriebenen, Mund-Nasen-Bedeckung auf. Als sie ihn darauf hinwiesen, reagierte der 20-jährige Deutsche aggressiv und zog nur wiederwillig sein T-Shirt über den zu Bedeckenden Bereich. Im Weiteren wollte er sich entfernen und einer Kontrolle entziehen. Als ein Beamter den in München Geborenen zur Feststellung der Identität am Arm festhielt, schubste er diesen gegen eine Wand, beschwerte sich über Polizeigewalt gegen Ausländer und beleidigte die Beamten. Der in Feldkirchen, Lkr. München, Lebende wurde daraufhin gefesselt und auf die Dienststelle verbracht. Auch hiergegen wehrte er sich und beleidigte die Polizisten als „Rassisten“.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 20-Jährige die Wache wieder verlassen. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Archivbild)

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