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Reanimation bleibt erfolglos

20 Meter in die Tiefe gestürzt - Arbeiter (65) stirbt auf Baustelle in München

Zu einem tragischen Unfall kam es am Donnerstag (1. September) auf einer Münchner Baustelle. Ein 65-jähriger Arbeiter überlebte das Unglück nicht.

Am Donnerstag (1. September) um kurz vor 14 Uhr passierte in der Schäftlarnstraße in München ein tragisches Unglück. Ein 65-jähriger Arbeiter hat sich bei einem Unfall auf einer Baustelle tödliche Verletzungen zugezogen.

Wie dem Einsatzbericht der Feuerwehr zu entnehmen ist, bemerkten Kollegen, dass der 65-Jährige plötzlich nicht mehr an seinem Platz war. Eigentlich führte der Portugiese Schweißarbeiten in einer Höhe von etwa 45 Metern durch. Schnell stellten sie fest, dass er durch eine Öffnung im Boden um die 20 Meter in die Tiefe gestürzt war und leblos auf einer Schachtabdeckung lag. Noch während Kollegen den Notruf wählten, eilten weitere Arbeiter zum Unfallopfer und zogen ihn von der Abdeckung. Da sie keinen Herzschlag feststellten, begannen sie sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes wurden vorbildlich durch Kollegen des Bauarbeiters an den Unfallort gelotst. Beim Vorgehen zum Patienten schilderten sie den Einsatzkräften die Situation: Der abgestürzte Mitarbeiter läge noch immer auf etwa 30 Metern Höhe in der Baustelle, aber in einem Bereich, der nicht absturzgefährdet sei.

Die Einsatzkräfte waren sowohl für Höhensicherungsmaßnahmen vorbereitet als auch mit medizinischem Material zur Versorgung ausgestattet. An der Unfallstelle angekommen übernahmen die Rettungskräfte von den reanimierenden Bauarbeitern und vertieften die medizinischen Maßnahmen, die durch das eintreffende Notarztteam nochmals intensiviert wurden.

Die Einsatzleiter entschlossen sich noch während der lebensrettenden Maßnahmen für eine Umlagerung in den Schockraum einer Münchner Klinik, doch auch hier konnte der Bauarbeiter aus Portugal nicht zurück ins Leben geholt werden und wurde schließlich endgültig für tot erklärt.

Zur genauen Unfallursache hat das zuständige Polizeifachdezernat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird davon ausgegangen, dass er durch eine mittels Holzbretter verschalte Öffnung stürzte.

nt mit Material der Feuerwehr München

Rubriklistenbild: © Twitter

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