Tragischer Vorfall in München

23-Jähriger kommt bei Party ums Leben - aus diesem Grund

München  - Am Samstag ereignete sich ein tragischer Vorfall in der Dachauerstraße, bei dem ein 23-Jähriger ums Leben kam. Die Umstände seines Todes sind ähnlich der Tragödie am Chiemsee Anfang Mai, bei der ein Ehepaar ums Leben kam:

Die Pressemeldung der Polizei im Wortlaut:

Am 26. Mai, gegen 10.15 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Polizei München ein Einsatz wegen Gasaustritts in einer Halle in der Dachauerstraße gemeldet. An der Örtlichkeit reanimierten Einsatzkräfte der Feuerwehr München einen 23-Jährigen in dem Gebäude, vier weitere Personen mussten durch die Feuerwehr versorgt werden, sie hatten sich im Rahmen der Erste-Hilfe-Maßnahmen verletzt.

16 weitere Personen hielten sich unverletzt vor der Halle auf. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde in dem Gebäude eine Party gefeiert.

Für die Stromversorgung der Musikanlage wurde ein Stromaggregat, welches mit Diesel betrieben wird, eingesetzt. Das Aggregat war in unmittelbarer Nähe zu einem DJ-Pult aufgestellt. Offenbar war die Belüftung des Gebäudes nicht ausreichend, sodass sich Abgase in dem Raum ansammelten.

Ein 23-jähriger Münchner atmete die Abgase. Warum sich der Mann in der Nähe des Aggregats aufhielt, ist derzeit noch unklar. Der 23-Jährige wurde unter Reanimationsmaßnahmen in ein Klinikum gebracht, wo er später verstarb.

Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr gelüftet, da es aufgrund der Abgase vorher nicht durch Polizeikräfte betreten werden konnte. Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen. Näheres ist bis dato nicht bekannt.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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