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Am Münchener Ostbahnhof

38-Jährigen und Hochschwangere (44) auf Güterzug aufgegriffen

München – Am Samstagmittag griff die Bundespolizei im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen zwei Afrikaner im Bereich des Rangierbahnhofes München-Ost auf, die zuvor mit drei weiteren Personen auf einem Güterzug unerlaubt in die Bundesrepublik Deutschland eingereist waren. Drei Personen gelang es, sich unerkannt ins Stadtgebiet zu entfernen.

Die Pressemeldung in Wortlaut:

Gegen 12 Uhr wurde die Bundespolizei über betriebsfremde Personen am Rangierbahnhof München-Ost informiert. Vor Ort konnten Beamte fünf Menschen erkennen, die sich in Richtung des S-Bahn-Haltepunktes Berg am Laim bewegten. 

Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten im Stadtgebiet zwei Personen gestellt werden - ein 38-Jähriger und eine 44-jährige Hochschwangere, beide aus Nigeria. Da die Frau angab, ärztliche Hilfe zu benötigen, wurde sie vom Rettungsdienst in eine Münchener Klinik gebracht.

Nachdem sie dort einen gültigen italienischen Aufenthaltstitel vorgelegt hatte - einen gültigen Pass hatte sie nicht - wurde sie nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten und Vernehmung vor Ort entlassen. Ihr 38-jähriger Landsmann war ohne Dokumente unterwegs. Er wurde an die Landespolizei übergeben.

Drei weitere Personen, die am Güterzug einem Planenwagen entstiegen waren, konnten trotz Fahndung nicht mehr aufgegriffen werden. Durch die Besatzung eines im Einsatz befindlichen Helikopters der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim wurde festgestellt, dass an einem Auflieger des Güterzuges, der aus Italien kam, die Plane auf dem Dach aufgeschnitten war. Hinweise auf weitere Personen gab es nicht.

Damit erhöhte sich die Zahl der in diesem Jahr auf Bahnanlagen in München aufgegriffen Migranten auf 54, darunter befanden sich allein vier Kinder, sieben Frauen und 27 Männer aus Nigeria.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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