72-Jährige in München verurteilt

Oma "kuriert" Appetitlosigkeit mit Marihuana - restliches "Gras" verkauft

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München - Omas verteilen ja eigentlich eher Kirschen, Bonbons oder sonstige Süßigkeiten. In München wurde nun aber eine 72-Jährige verurteilt, die mit Marihuana gehandelt hat:

Bereits im März verhandelte das Amtsgericht München den Fall einer 72-jährigen Frau, die in München über ein Jahr hinweg mit Marihuana gehandelt hat. Die Oma sei zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden, berichtet die Münchner Abendzeitung, außerdem müsse sie eine Bewährungsauflage von 2.000 Euro bezahlen

Ein Mann, der auf dem Flughafen der Landeshauptstadt verhaftet worden sei, habe die Ermittler erst auf die Spur der kriminellen Seniorin gebracht, so die Zeitung weiter. Dieser hatte die Dame regelmäßig mit neuem Stoff versorgt. So fanden die Polizisten bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten der Rentnerin rund 260 Gramm Marihuana. 

Ein Drittel der gefundenen Menge sei zum Verkauf - ein Gramm für 15 Euro - gewesen, der Rest sei für den Eigenbedarf bestimmt gewesen, um die Appetitlosigkeit der 72-Jährigen zu kurieren, schreibt die Abendzeitung weiter. 

Da die ältere Dame voll geständig und sie mit der Vernichtung der Drogen und des Zubehörs einverstanden gewesen sei, so die Zeitung weiter, wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. 

kil

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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