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Seid Ihr auch betroffen? Schreibt uns Eure Meinungen

Ab Februar 2023 Diesel-Verbot in München – sinnvoll oder maßlos?

Auspuff
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Ab Februar 2023 kommt ein Diesel-Fahrverbot in München. Was haltet Ihr von den Maßnahmen?

Seit Jahren hält die Stadt München die EU-Grenzwerte für Schadstoffbelastungen nicht ein. Deshalb dürfen ab Februar 2023 keine Diesel der Klasse 4 und schlechter auf den Mittleren Ring und in die Umweltzone fahren – und das ist nur die erste Stufe des vom Stadtrat beschlossenen Maßnahmenplans. Uns interessiert, was Ihr davon haltet, und ob Ihr gar selbst betroffen seid:

München - Die Landshuter Allee, die ein Teil des Mittleren Rings in München ist, gilt als die schmutzigste Straße Deutschland: Im Jahresdurchschnitt wurden dort 2021 in der Luft 51 Mikrogramm Stickstoffdioxid gemessen – was deutlich über dem EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm liegt. Und das ist nicht die einzige Straße Münchens, die mit solchen Negativ-Rekorden glänzt. Der Stadt München drohen deshalb Klagen und Strafzahlungen in Millionenhöhe. Um das zu vermeiden, wurde nun ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in drei Stufen erlassen – was große Einschränkungen für zahlreiche Bürger bedeutet.

Das bedeuten die drei Stufen für Autofahrer

Stufe eins gilt ab Februar 2023: dann dürfen Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 und schlechter nicht mehr in die Umweltzone einfahren. Diese wird erweitert und betrifft damit zukünftig auch den Mittleren Ring. Werden die Grenzwerte nach wie vor gerissen, kommt ab Oktober 2023 die Stufe zwei: auch Dieselfahrzeuge der Klasse Euro 5 dürfen dann nicht mehr in die Stadt. Ausnahmen in der Stufe eins und zwei gibt es für Anwohner, Handwerker und Lieferverkehr mit entsprechenden Parkausweisen.

Anders sieht das dann in der Stufe drei aus, die ab April 2024 in Kraft tritt, sollten die Grenzwerte immer noch nicht den EU-Normen entsprechen. Ausnahmslos alle, die mit ihren alten Dieseln in die Umweltzone einfahren wollen, müssen dafür dann einen Antrag beim Kreisverwaltungsreferat stellen. Wer sich in Zukunft nicht an das Fahrverbot hält, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro, Verwaltungsgebühren noch nicht inkludiert.

Handwerker fürchten um massive finanzielle Mehrbelastung

Der Beschluss wurde im Stadtrat hart diskutiert, die rot-grüne Mehrheit betonte jedoch immer wieder, dass andere Maßnahmen Studien zufolge nicht den gewünschten Erfolg versprächen – und der Stadt laut Grünen-Stadtrat Florian Roth bei Nichteinhaltung der Grenzwerte Geldbußen von bis zu einer Million Euro gedroht hätten, und zwar täglich. Auch die Reaktionen außerhalb des Stadtrates fallen gemischt aus: Umweltverbände begrüßen die Maßnahmen, Automobil- und Handelsverbände halten sie für unangemessen.

Insgesamt betroffen sind laut SZ ab Oktober 2023 voraussichtlich gut 140.000 in München gemeldete Fahrzeuge. Besonders Handwerker und Selbstständige kritisieren den Beschluss und fürchten um finanzielle Mehrbelastungen, da sie somit auf neue Lieferfahrzeuge oder voraussichtlich teure Genehmigungen angewiesen sind.

Was haltet Ihr von dem Diesel-Verbot? Schreibt uns Eure Meinungen:

Was haltet Ihr von den Maßnahmen, die die Stadt München ab Februar 2023 ergreift? Findet Ihr sie sinnvoll und vielleicht sogar längst überfällig? Oder seid Ihr der Ansicht, dass die Einschnitte zu massiv sind? Und seid Ihr gar selbst von den Maßnahmen betroffen, da Ihr zum Beispiel regelmäßig berufsbedingt in die Stadt pendelt? Schreibt uns Eure Meinung an leserbriefe@ovb24.de.

Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt Namen und Wohnort anschließend in einem entsprechenden Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

fso

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