Randale am Münchener Hauptbahnhof:

Warum schlug sich der besoffene Äthiopier selbst?

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München - Erst wollte ein besoffener Äthiopier eine Flasche Bier klauen. Als dies schief ging, randalierte er zunächst am Hauptbahnhof. Bei der Polizei schlug er sich dann selbst...

Ein 44-jähriger Äthiopier, der am Dienstagnachmittag, 14. Juli, in einem Geschäft am Münchner Hauptbahnhof eine Flasche Bier entwenden wollte, warf anschließend eine Flasche nach einer Angestellten und verletzte sich später im Gewahrsam der Bundespolizei selbst.

Am Ausgang Arnulfstraße bemerkten Angestellte eines Geschäftes, wie ein 44-jähriger Äthiopier eine Flasche Bier entenden wollte. Sie stellten ihn zur Rede, verwiesen ihn aus dem Geschäft und behielten das Corpus Delicti - ohne weitere Maßnahmen, im Geschäft.

Der alkoholisierte Ostafrikaner kehrte wenig später ins Geschäft zurück, nahm eine Flasche Bier an sich und warf diese unvermittelt und ohne Vorwarnung in Richtung einer 50-jährigen Verkäuferin. Die Flasche traf sie nicht, so dass mit dem Schrecken davonkam.

Anschließend flüchtete der Äthiopier aus dem Laden. Wenig später wurde er von ihn verfolgenden Beamten der Bundespolizei gestellt und vorläufig festgenommen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen amtsbekannten Szeneangehörigen, der wiederholt bereits polizeilich auffällig geworden war. Nach der Verbringung zur Dienststelle versuchte er sich dort selbst zu verletzen.

Mehrfach schlug er sich mit der Faust gegen den Kopf ins Gesicht und hämmerte zudem seinen Kopf gegen die Gewahrsamswand. Nachdem von der Staatsanwaltschaft eine Blutalkoholbestimmung veranlasst worden war, konnte er nach der Blutentnahme am Institut der Rechtsmedizin, als alle polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen und eine weitere Selbstgefährdung ausgeschlossen war, aus dem Gewahrsam entlassen werden.

Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © dpa

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