Am Münchener Hauptbahnhof

Über zwei Promille! Alkoholisierte 18-Jährige schlägt unvermittelt auf Frau ein

München – Eine mit 2,18 Promille alkoholisierte junge Frau hat am Sonntagmorgen für Aufruhr im Hauptbahnhof gesorgt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Eine mit 2,18 Promille Alkoholisierte schlug am Sonntagmorgen (26. Mai) im Münchener Hauptbahnhof auf eine 26-Jährige ein und verletzte sie im Gesicht. Mitarbeiter der U-Bahn-Wache konnten die 18-Jährige am Treppenabgang zur U-Bahn stellen und der Bundespolizei übergeben.

Gegen 1.15 Uhr lief eine 18-jährige Deutsche lautstark telefonierend im Zwischengeschoss des Münchener Hauptbahnhofes umher. Mehrere Passanten sprachen sie darauf an, dass sie etwas leiser sein soll, so auch eine 25-jährige Deutsche aus der Ludwigsvorstadt. Unvermittelt ging die 18-jährige aus Sendling auf die Frau und ihre Freundin zu, packte die 25-Jährige am Schal und schubste sie heftig mit beiden Händen gegen den Oberkörper.

Ein 40-jähriger Stockholmer hatte das Geschehen beobachtet. Da er sich zunächst nicht sicher war, ob es sich um eine Streitigkeit unter Freundinnen handelt, fragte er die beiden Freundinnen, ob sie die Angreiferin kennen. Als beide dies verneinten, rannte die 18-Jährige auf die Personengruppe hinzu und schlug der 26-Jährigen aus Harlaching mit großer Wucht unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die Angegriffene ging daraufhin zu Boden und erlitt einen Cut an der Nase mit starker Blutung an der Nasenwurzel und aus der Nase, weswegen sie vom Rettungsdienst eine Klinik transportiert wurde.

Die 18-Jährige flüchtete daraufhin in Richtung eines Schnellrestaurants. Sie konnte jedoch kurze Zeit später durch Mitarbeiter der U-Bahn-Wache bei einer Nahbereichsfahndung am Treppenabgang von der Arnulfstraße ins Zwischengeschoss gestellt und anschließend durch die Bundespolizei festgenommen und zur Dienststelle gebracht werden. Dort stellte sich heraus, dass die Sendlingerin 2,18 Promille Alkohol im Atem hatte. Gegen sie wird nun von der Bundespolizei wegen Körperverletzung ermittelt.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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