Aktionstags zur Bekämpfung von Hasskriminalität

Polizei durchsucht Münchner Wohnungen: Mobiltelefone mit rechten Hasspostings beschlagnahmt

München - Am Dienstagmorgen, den 3. November, wurden mehrere Wohnungen verdächtiger Personen durchsucht. Ihnen wird vorgeworfen Hasspostings auf Sozialen Netzwerken verbreitet zu haben.

Die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München im Wortlaut:

Dienstag Morgen, den 03. November durchsuchte die Kriminalpolizei mehrere Objekte in München. Hierbei handelte es sich um die Wohnungen vier tatverdächtiger Männer im Alter zwischen 18 und 46 Jahren. Gegen sie besteht der Verdacht Hasspostings in sozialen Netzwerken im Internet verbreitet zu haben.

Die Beamten fanden bei den Durchsuchungen Mobiltelefone, die beschlagnahmt wurden .Sie werden im weiteren Verlauf als Beweismittel ausgewertet. Das Kommissariat 44 (Politisch motivierte Kriminalität – Rechts) führt die weiteren Ermittlungen gegen die Männer unter anderem wegen Volksverhetzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Der zeitgleiche Vollzug der Durchsuchungsbeschlüsse war Teil des Aktionstags zur Bekämpfung von Hasskriminalität und wurde durch das Bayerische Landeskriminalamt koordiniert.

Die Mitteilung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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