Mehrere Polizeistreifen in München im Einsatz

Angestellter entfernt Maske und beleidigt Polizei - auch sein Chef bekommt Ärger

München - Ein Streit in einem Münchner Ladengeschäft endete für einen 25-jährigen Angestellten mit einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz - er hatte während Streitereien seinen Mund-Nasen-Schutz entfernt. Aber auch der Filialleiter muss mit Konsequenzen rechnen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Am 12. Mai gegen 19.55 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizei zu einer Streitigkeit in die Neuhauser Straße zu einem dort befindlichen Ladengeschäft gerufen. Anlass der Streitigkeit war eine wechselseitige Beleidigung zwischen einem 25-jährigen Angestellten des Ladengeschäfts und einer 19- und einer 18-jährigen Münchnerin.

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme zeigten sich der 25-jährige Münchner sowie der 32-jährige Filialleiter des Ladengeschäfts so unkooperativ, dass weitere Streifen zur Unterstützung angefordert werden mussten. Im Zuge dessen beleidigte der 25-Jährige auch eine 26-jährige eingesetzte Polizeibeamtin. Während der Aufnahme vor Ort entfernte der 25-Jährige im Ladengeschäft seinen Mund-Nasen-Schutz, was durch den 32-jährigen Filialleiter nicht unterbunden wurde.


Sowohl der 25-jährige Münchner als auch der 32-jährige Filialleiter müssen nun mit einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen. Außerdem erwartet den 25-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen den geäußerten Beleidigungen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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