Nach Horrorunfall mit drei Toten in München-Trudering

"Die Schreie der Opfer werde ich lange nicht vergessen!"

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München - Der Schock sitzt tief nach dem Horrorunfall mit drei Toten am Samstagabend auf der Wasserburger Landstraße. Es gab am Sonntag und Montag kaum ein anderes Gesprächsthema im Stadtteil.

Bei dem schrecklichen Crash starben drei Menschen. Zwei Franzosen, die im Fond des Opel saßen, waren auf der Stelle tot. Ein weiterer Mann, der 29-jährige Fahrer, ebenfalls Franzose, erlag am Sonntagabend in einer Münchner Klinik seinen schweren Verletzungen. Ein SUV, der von einem Mann aus dem Raum Ebersberg gelenkt wurde, war mit hohem Tempo an der Ecke Jagdhornstraße auf den Kleinwagen aufgefahren und hatte diesen heftig gerammt, so dass dieser Feuer fing und völlig deformiert wurde.

"Ich hörte einen heftigen Knall und bin sofort auf die Straße gelaufen. Der Grünstreifen und das Auto brannten lichterloh, überall waren Rauch und Qualm", erzählte ein Anwohner unserem Partnerportal tz.de. Eine Frau, die seit vielen Jahren in Waldtrudering wohnt, hat laut tz.de schon viele schwere Unfälle auf der Wasserburger Landstraße miterlebt: "So schrecklich war noch keiner. Die Schreie, die ich von den Opfern gehört habe, werde ich lange nicht vergessen. Das war furchtbar!" Vor den Ersthelfern, die den Fahrer aus dem Auto holten, hat die Frau großen Respekt: "Eine Frau reanimierte das Unfallopfer. Hut ab vor den Leuten, die den Mann wiederbelebt haben."

Schwerer Unfall auf Wasserburger Landstraße

Viele Passanten haben an der Unfallstelle inzwischen Kerzen und Blumen abgelegt. Viele sind der gleichen Meinung: Die Wasserburger Landstraße sei eine "Rennstrecke", vor allem für viele Motorradfahrer. Diesmal erwischte es drei Autoinsassen. Den genauen Hergang soll nun ein unfallanalytisches Gutachten klären.

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