Kontrollen in München

Anzeige gegen Tabledance-Bar-Betreiber

München - In der Nacht auf Freitag ist eine Bar in der Münchener Maxvorstadt kontrolliert worden. Der Betreiber hat sich kooperativ gezeigt.

In der Nacht vom 12. auf den 13. Juli wurde die Tabledance-Bar eines 53-Jährigen in der Münchener Maxvorstadt von Polizeibeamten und unter Beteiligung von Mitarbeitern des Kreisverwaltungsreferats (KVR) durchsucht.

Hintergrund ist die Änderung des Prostitutionsschutzgesetzes, welches seit dem 1. Juli 2017 in Kraft getreten ist. Danach gilt der sogenannte Private-Dance als sexuelle Dienstleistung und ist grundsätzlich verboten. Um eine Transparenz in den Betrieben herzustellen und die Tänzerinnen in den Schutz des Gesetzes einzubinden, wurden Bereiche um den Hauptbahnhof als Sperrbezirk deklariert. Das bedeutet, dass in den jeweiligen Bezirken, der Betreiber des Tabledance-Betriebes beim KVR eine Genehmigung beantragen und vorweisen muss, um den genannten Privat-Dance anbieten zu dürfen.

Da eine solche Genehmigung nicht von allen Betrieben beantragt wurde, aber gesicherte Informationen vorlagen, dass diese Tanzform trotzdem angeboten und durchgeführt wird, kam es zu der genannten Durchsuchung.

Dabei konnte der Sachverhalt bestätigt werden und der Betreiber vor Ort auf seine Rechte und Pflichten hingewiesen werden. Der Betreiber zeigte sich kooperativ. Trotzdem erwartet ihn eine Ordnungswidrigkeitenanzeige durch das KVR.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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