Unfall auf der A99 bei Grasbrunn

Autofahrerin (61) kracht in Seat und schleudert von der Fahrspur - Polizei ermittelt

Der Morgen des 3. Februar fängt für zwei Autofahrer auf der A99 Richtung Nürnberg sehr turbulent an, als eine 61-Jährige Fahrerin bei einem Spurwechsel in ein anderes Auto krachte. Das Auto wurde von der Fahrbahn geschleudert. Ihr droht nun ein Ermittlungsverfahren.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

München/A99 - Eine 61-jährige deutsche Pkw-Fahrerin aus dem Landkreis München befuhr gegen 7.30 Uhr mit Ihrem Volkswagen die A 99 in Fahrtrichtung Nürnberg auf dem rechten Fahrstreifen. Aufgrund des zähfließenden Verkehrs auf dem rechten und dem mittleren Fahrstreifen, wechselte die Unfallverursacherin unmittelbar auf den linken Fahrstreifen, wobei Sie den aus dem rückwärtigen Verkehr herannahenden, 33-jährigen Seat-Fahrer aus dem Landkreis München übersah.

Im Anschluss kam es zwischen beiden Verkehrsteilnehmern zum Verkehrsunfall, wodurch die 61-jährige Münchnerin in Ihrem Pkw auf den Standstreifen geschleudert wurde. Durch die Kollision entstanden dem 33-jährigen Fahrzeugführer leichte Verletzungen an beiden Händen. Er wurde vorsorglich durch einen örtlichen Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt.

Aufgrund von Bergungs- und Reinigungsarbeiten der eingesetzten Abschleppdienste und der Autobahnmeisterei Hohenbrunn, blieben der linke, sowie der mittlere Fahrstreifen für circa 1 Stunde gesperrt, woraufhin sich ein Rückstau bis zum Autobahnkreuz München-Süd bildete. An beiden Pkw, welche nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit waren, entstand ein Sachschaden von circa 10.000 Euro.

Gegen die 61-jährige Unfallverursacherin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Pressemitteilung Polizei Hohenbrunn

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder/dpa

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