Täter aus dem Landkreis Rottal-Inn

Einbrecher wird in München gleich zweimal in einer Nacht von Polizei ertappt

München - In der vergangenen Nacht versuchte ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Rottal-Inn in gleich zwei Geschäfte in der Altstadt einzubrechen. Nun sitzt er in einer Haftanstalt in München und muss sich zwei Anklagen wegen Einbruchdiebstahl stellen.

Die Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut:

Am Mittwoch, den 18. November, gegen 22.15 Uhr, konnte eine Zeugin einen 39-Jährigen dabei beobachten, wie dieser in der Sonnenstraße an einem Geschäft die Eingangstür gewaltsam öffnete. Er war in Begleitung einer Frau, die ihm Aufpasserdienste leistete. Im Inneren des Ladens nahm er dann Lebensmittel aus einem Kühlschrank und flüchtete.

Die Zeugin verständigte die Polizei, welche eine Fahndung im Nahbereich veranlasste. Eine Streife konnte den 39-Jährigen sowie seine Begleiterin, eine 36-Jährige (beide mit Wohnsitz im Landkreis Rottal-Inn) an einer Tankstelle im Nahbereich kontrollieren. Bei der Kontrolle konnten die von der Zeugin beschriebenen Lebensmittel aufgefunden werden.
Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Einbruchdiebstahls eingeleitet .Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurden beide Tatverdächtige wieder entlassen.

Am Donnerstag, den 19. November, gegen 1 Uhr, konnte eine Streife der Polizeiinspektion 14 (Westend) eine Person dabei beobachten, wie diese versuchte, gewaltsam in ein Geschäft in der Goethestraße einzudringen.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um den vormals tatverdächtigen 39-Jährigen handelte. Der 39-Jährige wurde erneut festgenommen. Gegen ihn wurde ein erneutes Verfahren wegen des versuchten Einbruchdiebstahls eingeleitet. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt und er wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Silas Stein/dpa

Kommentare