Achtung! Schadcodes im E-Mail-Anhang

München - Das Landesamt für Steuern warnt ausdrücklich vor gefälschten E-Mails. Mittels Schadcodes bekommen die Betrüger Konto- und Kreditkarteninformationen.

Derzeit erhalten viele Bürgerinnen und Bürger gefälschte E-Mails, die vorgeben, von der Steuerverwaltung zu stammen. In den aktuell auftretenden Fällen wird als Absender das Bayerische Landesamt für Steuern vorgetäuscht. Es können sich Schadcodes im E-Mail-Anhang befinden.

In den bisher bekannten Fällen wurde versucht, per E-Mail an Anmeldedaten sowie Konto- und/ oder Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Dazu wird der Empfänger aufgefordert, eine im Anhang befindliche Datei zu öffnen, bei der es sich angeblich um ein Online-Steuerformular handelt. Diese Anhänge können Schadcodes enthalten. Dr. Roland Jüptner, Präsident des Landesamtes für Steuern, weist darauf hin, dass die Steuerverwaltung niemals persönliche Informationen wie Steuernummern, Kontoverbindungen oder Kreditkartennummern per E-Mail anfordert und auch keine Steuerbescheide oder Rechnungen per E-Mail verschickt. Jüptner rät den Bürgern, solche verdächtigen E-Mails ungelesen zu löschen und niemals Anhänge zu öffnen, bei denen nicht sicher ist, dass sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. 

Pressemitteilung: Bayerische Landesamt für Steuern

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser