Mehr als zehn Streifen in München am Dienstag

Betrunkener Mann (56) wird am Ausparken gehindert - zückt Schusswaffe und Schlagstock

München - Am Dienstag, 10. November, gegen 20 Uhr, meldete sich ein Mitteiler beim Polizeinotruf 110 und gab an, von einem Mann mit einer Pistole und einem Schlagstock bedroht zu werden.

Aufgrund der Angaben des Mitteilers und da eine bedrohliche Situation nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden mehr als zehn Streifen zur Tatörtlichkeit nach Großhadern geschickt.

Diese konnten vor Ort ermitteln, dass der ursprüngliche Bedroher ein 56-Jähriger aus dem Landkreis Erding im Anschluss auch noch einen Abschleppdienstmitarbeiter bedrohte und sich danach in ein Wohnhaus zurückzog. Die Bedrohungssituation entstand, da der 56-Jährige mit seinem Mercedes aus einer Tiefgarage fahren wollte und diese durch einen Abschleppwagen blockiert war. Aufgrund dessen hielt er eine Schreckschusspistole in die Luft und zog zudem einen Teleskopschlagstock heraus.

Im Haus konnte er von den Polizeibeamten angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die Waffe und der Schlagstock konnten im Auto sichergestellt werden. Zudem fand ein eingesetzter Diensthund weitere Munition in der Wohnung, welche auch gesichert wurde.

Da bei dem 56-Jährigen Alkoholgeruch wahrnehmbar war, wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Im Anschluss wurde er zur weiteren Anzeigenbearbeitung und erkennungsdienstlichen Behandlung ins Polizeipräsidium gebracht, von wo aus er nach Beendigung aller Maßnahmen entlassen werden konnte. Er wurde anzeigt wegen der Trunkenheit im Verkehr, einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz und einer Bedrohung.

Die Ermittlungen führt unter anderem die Verkehrspolizei München.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler

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