Regionale Landwirtschaft auch in der Krise stärken

Forderung der Grünen: Wochenmärkte müssen offen bleiben!

München - Die agrarpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen Gisela Sengl fordert: Regionale landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten müssen gestärkt werden! Aus diesem Grund warnt sie davor, Wochenmärkte zu schließen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


„Wochenmärkte sind in der Corona-Krise der zentrale Handelsplatz für regionale Grundnahrungsmittel und müssen offen bleiben.“ Das fordert die agrarpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gisela Sengl. Sie warnt explizit davor, dass Bayern dem schlechten Beispiel Sachsens folgt und Wochenmärkte landesweit per Allgemeinverfügung schließt. Angesichts einzelner lokaler Marktschließungen fordert Gisela Sengl überdies von der Söder-Regierung „ein hörbares Signal, dass sie das Offenbleiben unserer Wochenmärkte unterstützt“.

„Auf unseren oft weitläufigen Märkten lassen sich alle Abstands- und Hygienevorschriften bestens einhalten“, betont Gisela Sengl. Für die Kundinnen und Kunden sei das Angebot an „frischen und gesunden Lebensmitteln von heimischen Bäuerinnen und Bauern“ eine wertvolle Versorgungsgrundlage. „Gleichzeitig brauchen unsere landwirtschaftlichen Betriebe diesen Absatzmarkt und die Umsätze“, so Gisela Sengl. „Es ist in unser aller Interesse, die regionalen landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten auch in der Krise zu stärken und so eine heimische Lebensmittelgrundversorgung zu sichern. Die Wochenmärkte müssen offen bleiben.“

Pressemitteilung BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

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