Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

50-jähriges Jubiläum

BUND Naturschutz fordert Ergänzung des Alpenplans

Der Alpenplan sorgt als landesplanerisches Instrument für eine nachhaltige Entwicklung und Steuerung der Erholungsnutzung im bayerischen Alpenraum. Anlässlich des Festaktes am Donnerstag, den 20. Oktober auf dem Wendelstein zu seinem 50-jährigen Bestehen fordert der BUND Naturschutz Ergänzungen in zwei wichtigen Bereichen.

Die Meldung im Wortlaut:

München - Zum einen soll der bestehende Alpenplan bezüglich Infrastrukturvorhaben ergänzt werden. Bisher sind Verkehrsvorhaben, wie öffentliche Straßen, Seilbahnen oder Sommerrodelbahnen in der Zone C ausgeschlossen. „Wir wollen, dass die Liste um andere große Infrastrukturvorhaben, wie Steinbrüche oder große Energieversorgungsanlagen wie Wasserkraftwerke und Pumpspeicherbecken erweitert wird“, erklärt der Landesbeauftragte des BN Martin Geilhufe. „Solche Bauvorhaben sind mit massiven Eingriffen in die Natur verbunden. Die Gebiete der Zone C sollen aber als Ruhezone im bayerischen Alpenraum erhalten bleiben.“

Zum anderen schafft die Individualisierung des Freizeitverhaltens neue Herausforderung für die bayerischen Alpen: Ruhezonen werden durch Individualsportler*innen überlaufen und müssen gelenkt werden. Daher schlägt der BN einen zusätzlichen Alpenplan 2.0 für verschiedene Outdoornutzungen vor.
Die Ausübung von bestimmten Individualsportarten wie Mountainbiken oder Skitouren soll dabei für bestimmte Zonen festgelegt werden. „Welche Sportarten, in welchen Gebieten erlaubt sind, ist in den Schutzgebietsverordnungen und Naturschutzgesetzen oft unzureichend klar verankert. Für den Laien ist es fast unmöglich sich hier zurechtzufinden. Was wir brauchen sind klar definierte Zonen, für die jeweils festgelegt ist, was erlaubt und was im Sinne des Naturschutzes zu unterlassen ist“, erklärt der BN-Alpenexperte Thomas Frey. „Solche örtlichen Zonenkonzepte sind für die Allgemeinheit viel besser verständlich, beugen Missverständnisse und Konflikte vor und wirken sich dadurch positiv auf den Lebensraum Alpen aus.“

Pressemeldung des BUND Naturschutz

Rubriklistenbild: © BUND Naturschutz

Kommentare