In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

Laute Schreie und Schüsse: Bundespolizei übt den Ernstfall am Münchner Hautbahnhof

München - In der Nacht vom 7. auf 8. Mai üben Bundes- und Landespolizei gemeinsam im Münchner Hauptbahnhof die Bewältigung lebensbedrohlicher Einsatzlagen. Geübt wird ausschließlich im Bereich der für den Durchgang gesperrten Schalterhalle. Anlieger und Reisende werden lediglich vom Lärm betroffen sein.

Pressemeldung im Wortlaut:

Um die Handlungsfähigkeit der Polizeibeamten auf einem hohen Niveau zu halten ist das Training polizeilicher Einsatzszenarien und das Üben der Abläufe bei großen Einsatzlagen immer wieder notwendig. Weiterhin gehört das ständige Hinterfragen des aktuellen Vorbereitungsstandes und der eigenen Fähigkeiten zum Selbstverständnis der Polizeien.

Darum trainieren Bundes- und Landespolizei in der Nacht von Dienstag, den 7. Mai, auf Mittwoch, den 8. Mai, von 0 Uhr bis 4 Uhr gemeinsam in der Schalterhalle des Hauptbahnhofes München. Ziel ist es, die bestehenden Konzepte zu lebensbedrohlichen Einsatzlagen zu verfestigen, zu überprüfen und dabei gegebenenfalls Anregungen für weitere Verbesserungsmöglichkeiten zu erlangen.

Die Schalterhalle des Hauptbahnhofes inklusive des Zwischengeschosses sowie deren Zu- und Abgänge werden im Zuge der Bauarbeiten der Deutschen Bahn AG bereits ab dem 6. Mai für den Reiseverkehr gesperrt sein. Der Zugang zum Hauptbahnhof München wird dann nur über die Eingänge Arnulf- und Bayerstraße sowie das Zwischengeschoss Richtung Gleishalle möglich sein. Eine Erweiterung der bestehenden Absperrung aufgrund der Übung ist nur in geringem Maße notwendig.

Der Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr wird von der Übung nicht betroffen sein! Reisende werden über Polizeibeamte, Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit, Lautsprecherdurchsagen und Informationstafeln im Hauptbahnhof informiert und geleitet. Anrainer wie Hotels, Pensionen und zur Übungszeit geöffnete Lokalitäten im und um den Hauptbahnhof sowie Anwohner wurden mit einem Flyer am 2. Mai über die Übung informiert.

Durch den Einsatz von Übungsmunition (Platzpatronen) und fingierte Hilferufen der Übenden wird es zu einer entsprechenden Geräuschkulisse kommen. Für Reisende und Bahnhofsbesucher besteht keine Gefahr!

Für Außenstehende gibt es keine Möglichkeit die Übung in irgendeiner Weise zu beobachten oder Einblick in die Schalterhalle zu nehmen. Die Bundespolizeiinspektion München twittert vor und während der Übung auf dem Kanal @bpol_by.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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