Bundespolizei verzeichnet größten Aufgriff 2017

Zwölf Migranten auf Güterzug in München entdeckt

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München - Den in diesem Jahr größten zusammenhängenden Aufgriff von Migranten, die auf Güterzügen illegal in die Bundesrepublik einreisten und dabei in Münchner Bahnhöfen entdeckt wurden, verzeichnete die Bundespolizei am Mittwochmorgen.

Kurz nach 2 Uhr entdeckten DB-Mitarbeiter am, aus Verona kommenden Güterzug 44132 am Rangierbahnhof Ost, in Radmulden eines Sattelaufliegers versteckt, mehrere Personen.

Verständigte Beamte der Bundespolizei konnten nach intensiver Absuche insgesamt zwölf Personen, allesamt männliche Migranten, in Gewahrsam nehmen. Alle zwölf zeigten keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Nach erster bundespolizeilicher Behandlung wurden elf (drei aus Gambia, je zwei aus Marokko und Algerien sowie je einer aus Libyen, Eritrea, Syrien und Sierra Leone) der zwölf zur weiteren Sachbearbeitung an die Bayerische Landespolizei abgegeben. Bei einem 27-jährigen Marokkaner ergab der Datenabgleich eines Fingerabdruckes, dass er sich erst kürzlich in der Bundesrepublik befunden hatte. Gegen den Nordafrikaner bestand eine Wiedereinreisesperre des Ausländeramtes Höxter (Nordrheinwestfalen). Der Marokkaner war bereits am 14. Februar dieses Jahres abgeschoben worden. Er wurde nach Rücksprache mit dem Fachkommissariat des Polizeipräsidiums München der Haft zugeführt.

Bereits am 29. März konnten neun Afrikaner um 4.30 Uhr am Rangierbahnhof Nord festgestellt und von der Bundespolizei mitgenommen werden. Dabei war auch ein Helikopter im Einsatz der nach Flüchtigen suchte.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

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