Bundespolizei München in tierischer Mission unterwegs

Fundhund "Henry" hört schon auf die Streife

+
"Henry" mit Dienstgruppenleiter Andreas Bernowsky

München - Am 30. Oktober hatte eine sichtlich angetrunkene Frau ihre Hund  bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof abgegeben, wo sie ihn am nächsten Tag wieder abholte. Jetzt streunte "Henry" wieder allein am Bahnhof umher.

Eine Streife der Bundespolizei befand sich gegen 8.30 Uhr auf der Suche nach einem von der Deutsche Bahn Sicherheitstreife im Zwischengeschoss gemeldeten herrenlosen Hund. Kurze Zeit darauf entdeckten die Beamten eine Bulldogge - ohne Leine, ohne Halsband und ohne Steuermarke. 

Als sie den Namen "Henry" riefen, lief ihnen der Hund freundlich zu und begrüßte die Beamten. Scheinbar hatte "Henry" die Bundespolizisten in guter Erinnerung behalten. "Freiwillig" folgte die Bulldogge auf die Wache.

Dort wurde der Hund, wie alle "Fundhunde", erst einmal versorgt. Dazu gehören: eine große Schüssel mit frischem Wasser, Futter und eine Extraportion Streicheleinheiten.

Wenig später meldete sich die wiederum stark alkoholisierte Besitzerin. Aufgrund ihres Zustandes (1,57 Promille, verwirrt) und weil sie weder eine Leine, noch ein Halsband mitführte, wurde ihr der Hund aus Gründen der Gefahrenabwehr zunächst nicht ausgehändigt. Erst als die 29-Jährige aus Milbertshofen gegen 11.45 Uhr mit Halsband, Hundemarke und Leine in besserem Zustand erschien, konnte "Henry" die Wache freien Fußes wieder verlassen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser