Randale am Münchner Hauptbahnhof

Bundespolizei auch Sonntagabend gefordert

München - Am Sonntagabend (29. September) haben einige Körperverletzungsdelikte am Hauptbahnhof erneut das Einschreiten der Bundespolizei erforderlich gemacht.

Pressemeldung im Wortlaut:


Gegen 20 Uhr schob ein 22-jähriger Niedersachse (Atemalkoholwert 1,37 Promille) seinen 30-jährigen Begleiter auf einem „Rollwagen“ über den Bahnsteig 26. Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit, der die Situation aufgrund der Gleisnähe als gefährlich einstufte, schritt ein. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, möglicherweise auch zu gegenseitigen Bedrohungen und Beleidigungen. Erst als Bundespolizisten einschritten, konnte die Situation mit den Delmenhorstern beruhigt werden. Den genauen Tathergang versuchen nun die Ermittler der Bundespolizei zu klären.

Zu späterer Stunde fegte ein Angestellter der Deutschen Bahn gegen 23 Uhr am Gleis 17 des Münchner Hauptbahnhofes Essensreste zusammen, als ihn ein 20-jähriger Somalier unvermittelt beleidigte und angab, dass er Hunger habe. Als der Reiniger den jungen Mann zur Rede stellte, ergriff dieser kurzerhand den abgestellten Besen und holte zum Schlag gegen den DB-Mitarbeiter aus. Ein Kollege des Geschädigten eilte ihm zur Hilfe. Nach einem kurzen Gerangel, bei dem der Besen im Gleisbereich landete, und der 20-Jährige den Reiniger mit Essensresten bewarf, die sich im Gesicht und auf dem Oberkörper verteilten, konnten Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit den in Speyer gemeldeten Afrikaner festhalten und an die Bundespolizei übergeben.

Die Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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