Festnahme am Flughafen München

Chinese schmuggelt 232.000 Euro in Waschmittelflasche

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München - Der Zoll hat einen Mann verhaftet, der mit einer großen Menge Bargeld nach China ausreisen wollte.

Update, 12.30 Uhr: Pressemeldung des Hauptzollamtes

Am Montag kontrollierten Zöllner am Flughafen München einen chinesischen Reisenden. Bei der Gepäckkontrolle stellten sie in seinem Koffer eine große, angeschnittene Waschmittelverpackung fest. Als die Zöllner genauer hineinschauten, fanden sie mehrere 500-Euro-Geldscheinbündel darin.

"Nicht nur bei der Ein-, sondern auch bei der Ausreise aus der Europäischen Union müssen mitgeführte Barmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr bei der zuständigen Zollstelle schriftlich angemeldet werden", erklärt die Sprecherin des Hauptzollamts München, Marie Müller. "Wenn Sie mitgeführte Barmittel nicht schriftlich anmelden oder unzutreffende beziehungsweise unvollständige Angaben machen, handeln Sie ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden."

Zur Herkunft des Geldes machte der 37-jährige Kaufmann keine weiteren Angaben. Der Mann muss nun mit einer hohen Geldbuße rechnen. Das ZFA München, Dienstsitz Nürnberg hat die weitere Sachbearbeitung übernommen.

Zusatzinformation: Ziel der Anmeldepflicht ist es, illegale Geldbewegungen über die Außengrenzen der EU hinweg zu unterbinden, um dadurch Geldwäsche, Finanzierung von Terrorismus und Kriminalität zu bekämpfen. Die Pflicht zur Abgabe einer Anmeldung und die Kontrollen der Zollverwaltung bedeuten jedoch keine Einschränkung des freien Kapitalverkehrs. Barmittel dürfen auch in Zukunft weiterhin in unbeschränkter Höhe genehmigungsfrei mitgeführt werden. Für die Anmeldung bei der Zollstelle entstehen keinerlei Gebühren für den Reisenden!

Pressemitteilung des Hauptzollamtes München

Erstmeldung

Der Chinese wurde am Montag vom Zoll einer Routinekontrolle unterzogen. In einer präparierten Waschmittelflasche entdeckten die Zöllner mehrerer Bündel mit 500-Euro-Scheinen, insgesamt 232.000 Euro. Der Mann wurde festgenommen.

Bargeldbeträge über 10.000 Euro, die ein- oder ausgeführt werden, müssen beim Zoll angemeldet werden. Der 37-Jährige machte keine Angaben zur Herkunft des Geldes.

Das Hauptzollamt weist darauf hin, dass Bargeld in unbeschränkter Höhe bei der Ein- oder Ausreise mitgeführt werden darf, sofern das Geld angemeldet wurde.

Rubriklistenbild: © dpa / Patrick Seeger (Symbolbild)

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