Schrecklicher Unfall in München

Mann (24) aus Landkreis Ebersberg geht in Isar unter - tot!

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München - Zu einem schrecklichen Unfall kam es am Mittwochabend im Stadtteil Sendling. Ein Mann wurde beim Baden in der Isar von einer Wasserwalze mitgerissen und starb noch an Ort und Stelle!

UPDATE, 12.35 Uhr - Polizeimeldung:

Am Mittwoch, 16.08.2017, gegen 19.15 Uhr, war ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg mit seinen drei Freunden in der Isar beim Baden. Sie gingen mehrmals ins Wasser und ließen sich ein Stück abwärts treiben. Der 24-Jährige schwamm gemeinsam mit einem Freund weiter hinaus, wo sie aber nicht mehr zurück schwimmen konnten, weil die Isar zu reißend war. 

Sein Begleiter rettete sich zunächst auf einen Betonpfeiler der Marienklausenbrücke, aber der 24-Jährige trieb weiter ab. Seine Begleiter waren dann der Meinung, dass er einfach noch weiter schwamm. Sie mussten dann aber mit ansehen, wie der Mann unterging. Kurze Zeit später wurde der 24-Jährige auf Höhe der Thalkirchner Brücke erneut gesehen, wie er leblos im Wasser trieb. 

Ein Zeuge versuchte noch, den Mann aus dem Wasser zu ziehen, musste dies aber abbrechen, weil die Isar zu reißend war. Polizeibeamten fanden den 24-Jährigen am Flauchersteg im Wasser vor. Sie zogen ihn sofort aus dem Wasser und begannen mit der Reanimation. Dabei wurden sie von einer zufällig vorbeikommenden Ärztin unterstützt.

Der kurze Zeit später eingetroffene Notarzt setzte die Reanimation noch fort, konnte aber nur noch den Tod des 24-Jährigen feststellen. Der Begleiter des Mannes, der sich auf den Betonpfeiler retten konnte, wurde von der Feuerwehr mittels Leiter geborgen. Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

UPDATE, Donnerstag, 5.55 Uhr:

Die drei Freunde des Toten, die sich entweder selbst ans Ufer schwammen bzw. von der Feuerwehr gerettet wurden, erlitten allesamt einen schweren Schock und wurden mit Anzeichen auf Unterkühlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Das berichtet unser Partnerportal tz.de.

Inzwischen scheint auch die Identität des Toten festzustehen. Es soll sich um einen 24-jährigen Mann handeln. Besonders tragisch: Die Wasserwacht hatte zuletzt immer wieder Warnungen ausgesprochen, dass das Baden und Schlauchbootfahren in der Isar derzeit lebensgefährlich ist. 

Die Erstmeldung:

Kurz vor 19 Uhr haben Passanten mehrere Personen in der Isar gesichtet und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Die vier Männer, alle im Alter von rund 25 Jahren, waren in Badehosen auf Höhe der Marienklausenbrücke in die reißende Isar gegangen. Zwei Männer erkannten wohl rechtzeitig die Gefahr und konnten sich selbst wieder in Sicherheit bringen. Der Dritte schaffte es, sich an der Ostseite der Brücke an einem Betonpfeiler zu sichern. Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr retteten ihn mit einer mehrteiligen Steckleiter.

Der vierte Schwimmer wurde durch eine Wasserwalze an der Marienklause gespült. Passanten haben den jungen Mann mehrere hundert Meter flussabwärts unterhalb des Flaucherstegs leblos auf eine Kiesbank gezogen. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb der etwa 25-Jährige noch an der Einsatzstelle. Mit einem Polizeihubschrauber wurde sein Leichnam an das Ostufer der Isar gebracht.

Pressemitteilung Feuerwehr München

Rubriklistenbild: © Feuerwehr München

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