Hausdurchsuchung bei Münchnerin

Dreist: Mitarbeiterin eines Kosmetikgeschäfts verkauft geklaute Ware im Internet weiter

München - Im Juli wurde die Mitarbeiterin eines Kosmetikgeschäfts gekündigt, da sie zahlreiche Produkte entwendet hatte. Drei Monate später werden diese im Internet wieder gefunden und umgehend die Polizei eingeschaltet.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Im Juli wurde in der Buchhaltung eines Kosmetikgeschäftes festgestellt, dass es an bestimmten Tagen immer zu hohen Rückbuchungen und Retouren gekommen war. An diesen Tagen war immer eine 22-jährige Mitarbeiterin anwesend.
Es stellte sich anschließend heraus, dass die Frau jeweils fiktive Buchungen vorgenommen und die entwendete Ware selbst behalten hatte. Die Mitarbeiterin wurde daraufhin zwar entlassen aber nicht angezeigt.

Mitte September fiel auf, dass eine Vielzahl der Produkte im Internet angeboten wurde und die Polizei wurde über diese Erkenntnis informiert. Der Schaden beläuft sich mittlerweile im fast fünfstelligen Bereich.
Bei einer angeordneten Durchsuchung der Wohnung der Tatverdächtigen am 22. September konnte umfangreiches Beweismaterial sowie Diebesgut in Form von Kosmetikartikeln aufgefunden und sichergestellt werden.

Daraufhin wurde die junge Frau vorläufig festgenommen und nach beendeter Sachbearbeitung wieder entlassen.
Das Kommissariat 62 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidium Münchens

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