Tragödie am Münchner Eisbach

Ertrunkenes Mädchen (15) konnte nicht schwimmen!

München - Das auf tragische Weise im Eisbach verunglückte Mädchen konnte nicht schwimmen.

Wie bereits berichtet, ging am Montag, den 29. Mai, gegen 18 Uhr, ein Notruf in der Einsatzzentrale der Münchner Polizei ein. Die Anruferin gab an, dass ein 15-jähriges Mädchen im Eisbach untergegangen und verschwunden sei. 

Um kurz nach 19 Uhr fanden Einsatzkräfte die vermisste 15- jährige Schülerin leblos am Tivoliwehr auf. Ermittlungen ergaben, dass das Mädchen mit mehreren Freundinnen den Englischen Garten besucht und sich dort auf die Liegewiese gegenüber dem Haus der Kunst begeben hatte.

Das Mädchen konnte nicht schwimmen

Die Mädchen stellten sich unmittelbar vor den Eisbach zu viert in einer Reihe auf. Dabei nahmen sie sich an den Händen und wollten zusammen in den Eisbach springen. Unmittelbar vor dem Sprung ließen die beiden äußeren Mädchen aus, sodass die beiden in der Mitte, darunter die 15-Jährige, zu zweit ins Wasser sprangen. 

Plötzlich war die 15-Jährige verschwunden. Als dies den anderen Mädchen auffiel, fingen sie sofort an, mit Unterstützung von weiteren anwesenden Personen, den Eisbach abzusuchen. Als sie die Schülerin jedoch nicht finden konnten, setzten sie fünf Minuten später einen Notruf ab.Das verunglückte Mädchen war Nichtschwimmerin, was ihren Freundinnen jedoch nicht bekannt war. 

Präventionshinweis der Münchner Polizei

Gerade bei den derzeit heißen Temperaturen lockt es zahlreiche Münchner an die nahegelegenen Badeseen oder Bäche. Bedenken Sie, dass gerade künstlich angelegte Seen plötzlich steil abfallen und sie dann nicht mehr stehen können und die Strömung von fließenden Gewässern schlecht eingeschätzt werden kann. 

Gerade Nichtschwimmer sollten sich ausschließlich im überschaubaren Uferbereich aufhalten und nicht alleine ins Wasser gehen. Halten Sie sich am besten in Uferabschnitten auf, welche von Rettungsschwimmern überwacht werden. Beachten Sie die angebrachten Hinweise vor Ort, wie beispielsweise Badeverbote. Springen Sie niemals in Gewässer, deren Tiefe Sie nicht kennen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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