Kontrolleur in Unterhaching verletzt

Fahrschein-Kontrolle eskaliert: 18-Jähriger attackiert DB-Mitarbeiter

München/Unterhaching - Am Donnerstagmittag (23. Januar 2020) eskalierte am S-Bahnhaltepunkt Unterhaching eine Fahrscheinkontrolle. Ein Kontrolleur wurde von einem 18-Jährigen dabei leicht verletzt.

Kurz nach 13.30 Uhr kontrollierten zivile Prüfdienstmitarbeiter der Deutschen Bahn in einer S3 Fahrscheine. Vor dem Halt in Unterhaching trafen die Kontrolleure auf einen 18-jährigen Deutschen, der auf Forderung keinen Fahrschein vorzeigte. 

Da sich der Jugendliche nicht auswies, forderten ihn die beiden DB-Bediensteten auf, bis zum Ostbahnhof mitzufahren. Dort sollte dann durch die Bundespolizei die Identität festgestellt werden. Dies verweigerte der 18-Jährige aus Trudering aufgrund eines privaten Termins. Er erklärte gegenüber den Kontrolleuren, die S-Bahn in Unterhaching wegen eines privaten Termins zu verlassen. 

Beim Versuch, nach dem Halt aus der S-Bahn auszusteigen versuchte ein Kontrolleur den Jugendlichen am Rucksack festzuhalten, wodurch der Rucksack beschädigt wurde. Im Anschluss kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung beider. Hierbei soll der 18-Jährige den Kontrolleur gestoßen haben, so dass dieser zu Boden stürzte und sich dabei leicht am Finger verletzte. 

Hinzugerufene Bundespolizisten nahmen sich des Vorfalls an und ermitteln nun wegen Leistungserschleichung, Körperverletzung, Sachbeschädigung. Zudem wird geprüft, ob sich der 34-jährige Kontrolleur einer versuchten Freiheitsberaubung strafbar gemacht hat.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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