Am Hauptbahnhof

München: Faustrecht nach Taschendiebstahl

München - Nach einem missglückten Geldbörsendiebstahl am Freitagmittag (18. Dezember) aus der Hosentasche wurde der vermeintliche Dieb am Münchner Hauptbahnhof vom Opfer und einem Zeugen geschlagen.

Ein 24-jähriger Somalier soll am Ausgang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofes gegen 12 Uhr versucht haben, einem 34-jährigen Senegalesen die Geldbörse aus der Hosentasche zu ziehen.

Als der Somalier dies bemerkte schlug er sofort und mehrfach mit der Faust in das Gesicht des vermeintlichen Diebes. Ein 18-jähriger Nigerianer, der auf den Vorfall aufmerksam geworden war, schlug daraufhin ebenfalls mit der Faust gegen den vermeintlichen Dieb.

Dieser erlitt durch die tätlichen Angriffe Verletzungen im Gesicht sowie im Rippenbereich. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Somalier, bei dem 1,56 Promille Atemalkohol gemessen worden waren, wegen versuchten Diebstahls und gegen den Senegalesen (1,2 Promille) und den Nigerianer wegen Körperverletzung.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © dpa

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