Polizeieinsatz und Festnahmen in München

Vor Bayern vs. PSG: Über 60 "Fans" prügeln sich am Hauptbahnhof

München/Landkreis - Offensichtlich uneins über den Verlauf des Championsleague-Spiels gerieten zwei rivalisierende Fan-Gruppe in der Nähe des Hauptbahnhofes heftig aneinander.

Am Montag, 4. Dezember, gegen 21.40 Uhr, kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehr als 60 Personen im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes. Einsatzkräfte der Polizei stellten fest, dass es sich um Anhänger von zwei rivalisierenden Fußballmannschaften handelte und dass das Geschehen einen Zusammenhang mit dem Spiel der Champions League hatte. 

Einige der Personen waren vermummt. Die beiden Gruppen konnten von den Polizeibeamten getrennt werden. Dabei musste der Schlagstock eingesetzt werden. Danach flüchteten die Beteiligten in verschiedene Richtungen.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten gut 30 Anhänger der Gastmannschaft in der Nähe angehalten werden. Unter ihnen befand sich ein Fan mit einer Kopfplatzwunde. Diese Person wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die restlichen Personen wurden überprüft und vor Ort wieder entlassen. 

Am Sendlinger-Tor-Platz wurden drei Fans der Heimmannschaft angetroffen, die alle vermummt waren und sogenannte Schutzbewaffnungen mit sich führten. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass sie bei der Auseinandersetzung am Hauptbahnhof beteiligt waren. Sie wurden zur Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gebracht, dort wegen Körperverletzungsdelikten angezeigt und danach noch in Gewahrsam genommen.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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