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Jungtiere aus „extrem gefährlicher“ Situation befreit

Tierischer Einsatz in München: Feuerwehr rettet zwei junge Biber aus Rechenanlage

Zwei Biber sitzen in der Rechenanlage im Bereich der Münchner Mariannenbrücke fest.
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Zwei Biber sitzen in der Rechenanlage im Bereich der Münchner Mariannenbrücke fest.

Die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr mussten am Dienstag (12. April) zu einem tierischen Einsatz ausrücken. Zwei junge Biber mussten aus ihrer lebensgefährlichen Lage befreit werden.

München/Altstadt-Lehel – Zwei junge Biber verdanken ihr Leben wohl den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr München. Die beiden Tiere steckten in einer Rechenanlage in der Isar im Bereich der Mariannenbrücke fest, wie ein Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts bei einer Kontrolle im Rahmen seines morgendlichen Rundgangs am Dienstag (12. April) feststellte.

Da der Mann die Tiere nicht selbstständig retten konnte, alarmierte er die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, die anschließend mit dem Kleinalarmfahrzeug (KLAF) ausrückten. Die Retter schätzten die Situation für die Tiere ebenfalls als „extrem gefährlich“ ein, berichtet die Feuerwehr.

Weiteres Vorgehen zur Rettung mit weiteren Institutionen abgesprochen

Nachdem es sich bei Bibern aus naturschutzrechtlicher Sicht um besonders schützenswerte Tiere handelt, wurde auch die untere Naturschutzbehörde sowie der örtliche Biberbeauftragte hinzugezogen. „Im Normalfall ist das Stören eines Bibers in seinem Lebensraum unter Strafe gestellt“, erklären die Retter.

Aufgrund der lebensbedrohlichen Situation der Tiere, wurde das weitere Vorgehen zwischen den Institutionen abgestimmt. Beherzt griffen die Einsatzkräfte und der Beauftragte nach den Wildtieren und setzten sie in eine Transportbox. Ein Einfangen mit einem Kescher sei laut Feuerwehr „bei den Opfern nicht auf Gegenliebe“ gestoßen.

Biber aus lebensbedrohlicher Lage befreit

Die Biber waren nach Angaben der Feuerwehr an den Stahlstangen des Rechens hängen geblieben und konnten sich nicht mehr aus eigener Kraft aus ihrer misslichen Lage befreien. „Das Einschalten der automatischen Reinigungsfunktion hätte die Tiere zwangsläufig getötet oder zumindest schwer verletzt“, so die Rettungskräfte.

Im Anschluss wurden die beiden Jungtiere zu einem ruhigen Bereich der Isar transportiert, wo sie wieder in die freie Wildbahn entlassen wurden. „Glücklich wieder in Freiheit“ schreibt die Feuerwehr auf ihrem Twitter-Account zu dem veröffentlichten Video von der Freilassung der beiden Biber.

aic/Pressemitteilung Berufsfeuerwehr München