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Versuchtes Tötungsdelikt in München

Bub (8) fühlt sich vernachlässigt und zündet Couch an – während Eltern darauf schliefen

Dramatischer Einsatz in München-Neuperlach
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Dramatischer Einsatz in München-Neuperlach.

München – Großalarm gab es am vergangenen Donnerstag (6. Januar) im Stadtteil Neuperlach. Von dort war in einem mehrstöckigen Wohnblock ein Feuer gemeldet worden. Dahinter steckt eine dramatische Geschichte.

Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde nach einem entsprechenden Notruf gegen 6 Uhr am Morgen ein Großaufgebot von Feuerwehr und anderen Rettungskräften alarmiert. Es stellte sich heraus, dass in einer Wohnung eine Schlafcouch in Brand geraten war. Der Wohnungsinhaber (28) und seine 27-jährige Ehefrau, die darauf geschlafen hatten, hatten das Feuer jedoch gerade noch rechtzeitig bemerkt und konnten dieses eigenständig bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit Wasser ablöschen.

Bei den Löscharbeiten verletzte sich der 28-Jährige leicht. Die Floriansjünger mussten anschließend nicht mehr eingreifen. Auch der Sachschaden hält sich nach Angaben des Polizeipräsidiums München in Grenzen. Allerdings nahm die ganze Story dann doch noch eine dramatische Wendung: Bei ersten polizeilichen Ermittlungen am Tatort wurde nämlich bekannt, dass sich der kleine Sohn (8 Jahre alt) des Ehepaars offensichtlich vernachlässigt fühlte, weil sich die Eltern auch um ein weiteres, erkranktes Kind zu kümmern hatten.

Der achtjährige Bub räumte im Rahmen einer Befragung gegenüber den Beamten ein, dass er die Matratze der Schlafcouch absichtlich in Brand gesteckt hatte. Zuvor hatte er diesen Tatbestand laut Polizei auch gegenüber dem Geschwisterkind deutlich gemacht. Daraufhin wurde das zuständige Jugendamt eingeschaltet und der Bub wurde vorübergehend in einer entsprechenden Fachklinik untergebracht. Die zuständige Fachkommissariate der Münchner Polizei haben Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet.

mw

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