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Trümmerteile stoppten Bahnverkehr

250-Kilo-Bombe explodiert bei Bauarbeiten in München - Operation rettet Mann das Leben

Explosion an Donnersbergerbrücke
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Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind nahe der Donnersbergerbrücke im Einsatz.

München - Nach einer Explosion auf einer Baustelle an der Donnersbergerbrücke kam es am Mittwoch (1. Dezember) zu Behinderungen im Bahnverkehr. Vier Menschen wurden verletzt.

Service

Update, 20.22 Uhr - Nach Fliegerbomben-Explosion: Operation rettet Mann das Leben

Nach der Explosion einer Fliegerbombe in München hat eine Operation einem schwer verletzten Bauarbeiter offenbar das Leben gerettet. Sein Zustand sei nach dem vierstündigen Eingriff nun stabil, teilte das Universitätsklinikum Rechts der Isar am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Durch die Wucht der Detonation sei dem Mann fast ein Bein abgerissen worden. Ein interdisziplinäres Team habe das Bein rekonstruieren können, inzwischen sei es auch wieder durchblutet.

Außer dem nun operierten Bauarbeiter wurden noch drei weitere Personen verletzt, allerdings nicht so schwer. Der Zugverkehr wurde vorübergehend eingestellt, am frühen Abend lief aber alles wieder regulär.

Update, 17.22 Uhr - Pressebericht der Polizei München

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Am Mittwoch, 1. Dezember, gegen 12.10 Uhr, meldeten mehrere Personen über den Notruf 110 der Polizei eine Explosion. Diese ereignete sich auf einer Baustelle zwischen der Donnersbergerbrücke und der Richelstraße (westlich der Donnersbergerbrücke).

Neben zahlreichen Streifen der Münchner Polizei fuhren auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst zum Ereignisort. Vor Ort mussten mehrere Personen vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht werden. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand handelt es sich um vier Verletzte.

Sofort sperrten Kräfte der Polizei und des Rettungsdienstes den Einsatzbereich weiträumig ab. Das Kommissariat 13 (Brand/ Betriebsunfälle) übernahm umgehend vor Ort die Ermittlungen und wurde dabei durch Spezialisten eines Kampfmittelbeseitigungsdienstes unterstützt.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass sich die Explosion im Rahmen von Tunnelarbeiten ereignete. Dabei kam es bei einer Bohrung zur Explosion einer über 250 kg schweren Fliegerbombe.

Durch die Druckwelle wurden erhebliche Mengen Schutt herumgeschleudert, ein Bagger umgeworfen und mehrere Pkws beschädigt.

Einzelne Trümmerteile erreichten die nebenliegenden Bahngleise, weshalb der Bahnverkehr vorübergehend stillgelegt werden musste. Zwei Polizeihubschrauber unterstützten die Ermittler durch Luft- und Übersichtsaufnahmen. Insgesamt waren rund 40 Beamte der Münchner Polizei eingesetzt.

Pressemitteilung Polizei München

Update 15.11 Uhr - Bahnverkehr in München rollt nach Explosion wieder an

Nach der Explosion einer Fliegerbombe an der Strecke zum Münchner Hauptbahnhof rollt der Bahnverkehr wieder an. Der Polizeieinsatz sei beendet, der Streckenabschnitt dürfe wieder befahren werden, teilte die Bahn am Mittwoch mit.

Es könne aber weiter zu Problemen und Verspätungen kommen. Da noch einige Gleise untersucht würden, sei die S-Bahn-Stammstrecke noch nicht wieder befahrbar, sagte ein Bahnsprecher. Gegen Mittag war an der Donnersbergerbrücke ein Blindgänger bei Bauarbeiten explodiert. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Update, 15 Uhr - Nach Explosion von Fliegerbombe: Herrmann dringt auf Aufklärung

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erwartet nach der Explosion einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf einer Baustelle in München umfassende Aufklärung. Normalerweise werde auf solchen Baustellen vorab immer intensiv sondiert, wo noch Blindgänger versteckt liegen könnten, sagte er am Ort der Explosion, bei der am Mittwoch vier Menschen verletzt wurden, einer von ihnen schwer. Er gehe davon aus, dass das auch auf dieser Baustelle der Deutschen Bahn geschehen sei. „Da muss jetzt ermittelt werden: Warum hat man diese Bombe vorher nicht erkannt?“

Ob die Arbeiten fortgesetzt werden können, kann Herrmann nicht sagen. Das hänge davon ab, was im Vorfeld untersucht worden sei. Das müsse nun im Einzelfall nachbereitet werden.

Die Bombe war auf einer Baustelle für die zweite S-Bahn-Stammstrecke an der Donnersbergerbrücke explodiert, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Gleise waren nach Auskunft der Feuerwehr nicht betroffen, einige S-Bahnen wurden aber evakuiert. Viele Feuerwehrwagen und rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort, ein Bundespolizeihubschrauber kreiste über der Gegend.

Währenddessen gab die Bayerische Regiobahn bekannt, dass die Zugverbindungen im Netz Oberland wieder bis Hauptbahnhof fahren können. Es könne aber noch zu Verspätungen und Teilausfällen kommen.

Explosion an der Donnersbergerbrücke

Update, 14.45 Uhr - Das bedeutet der Einsatz an der Donnersbergerbrücke für die Pendler aus der Region

Aufgrund einer derzeit ungewissen Gefahrenlage ist die Bahnstrecke zwischen der Donnersbergerbrücke und München Hauptbahnhof gesperrt. Es sind in diesem Bereich keine Zugfahrten möglich. Das bedeutet für den Bahnverkehr in der Region:

  • Netz Chiemgau/Inntal: Die Züge von und nach Salzburg beginnen und enden in München Ost mit allen Unterwegshalten von und nach Rosenheim. Die Verbindungen von und nach Kufstein enden und wenden in Rosenheim.
  • Netz Oberland - die Züge enden und wenden in Holzkirchen bzw. Deisenhofen. Fahrgäste bitte wenn möglich die S-Bahn nutzen
  • Die Zugverbindungen Ostallgäu - Lechfeld und Chiemgau - Inntal fahren wieder auf dem Regelweg bis München Hauptbahnhof

Update, 14.25 Uhr - Vierter Verletzter bestätigt

Bei der Explosion eines Blindgängers an der Bahnstrecke zum Münchner Hauptbahnhof sind nach Angaben der Feuerwehr vier Menschen verletzt worden. Drei seien leicht und einer schwer verletzt worden, sagte Feuerwehrchef Wolfgang Schäuble am Mittwoch.

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war auf einer Baustelle für die zweite S-Bahn-Stammstrecke an der Donnersbergerbrücke explodiert. Die Gleise seien nicht betroffen gewesen, so die Feuerwehr. Einige S-Bahnen seien evakuiert worden.

Update, 14.13 Uhr - Blindgänger explodiert auf Baustelle in München - Drei Verletzte

Bei der Explosion einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Mittwoch in München mehrere Menschen verletzt worden. Die Detonation habe sich auf einer Baustelle der Deutschen Bahn in der Nähe der Donnersbergerbrücke ereignet, teilte die Polizei mit. Dabei sei ein Mensch schwer verletzt worden, zwei weitere Personen leicht. Experten des Kampfmittelräumdienstes wurden in die Ermittlungen einbezogen.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) war am Mittag am Unglücksort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Bei Bohrungen sei eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe getroffen worden, informierte Herrmann, der den Verletzten gute Genesung wünschte. Warum die Bombe nicht vorab entdeckt wurde, ist noch unklar. Normalerweise werde bei Bauarbeiten in der Münchner Innenstadt immer genau und regelmäßig sondiert, wo Blindgänger liegen könnten.

Der Bahnverkehr um den Münchner Hauptbahnhof wurde eingestellt. Das betreffe Fern- und Nahverkehr, sagte ein Bahnsprecher. Wie lange der Verkehr stillsteht, war zunächst unklar. Polizei und Feuerwehr rückten zu einem Großeinsatz aus.

Nach Auskunft der Polizei hatte es einen lauten Knall gegeben, anschließend bildete sich eine Rauchsäule. Die Feuerwehr sprach von einer Explosion. „Wir sind dabei, die Personen zu versorgen“, sagte ein Feuerwehrsprecher vor Ort.

Update, 13.51 Uhr - Fliegerbombe war Grund für Explosion in München

Grund für die Explosion an den Bahngleisen an der Donnersbergerbrücke in München war eine Fliegerbombe. Das bestätigte die Polizei am Mittwoch. Nähere Informationen gab es dazu vorerst nicht.

Drei Menschen wurden bei der Explosion verletzt. Der gesamte Zugverkehr am Münchner Hauptbahnhof wurde eingestellt. Auch die S-Bahn fährt auf der wichtigen Stammstrecke nicht.

Update, 13.37 Uhr - Auch Pendler aus der Region betroffen

Wegen der Explosion auf einer Baustelle an der Donnersbergerbrücke ist der Bahnverkehr rund um den Hauptbahnhof in München eingestellt. Das bedeutet auch für die Pendler aus der Region Ungemach. Wie die Bayerische Regiobahn (Meridian) auf ihrer Internetseite bekannt gab, sind folgende Linien von der „derzeit ungewissen Gefahrenlage“ an der Donnersbergerbrücke betroffen:

  • RB 55 - München - Bayrisch Zell
  • RE5 - München - Salzburg
  • RB 54 - München - Kufstein
  • RB65 - München - Lenggries
  • RB 58 - München - Holzkirchen - Rosenheim
  • RB 57 - München - Tegernsee
  • RB 57 - München - Tegernsee

Wie die Polizei München via Twitter verlauten ließ, ist auch der Verkehr auf der Stammstrecke der S-Bahn München eingestellt. Wie lange die Sperrungen andauern werden, ist unklar.

Die Donnersbergerbrücke liegt unweit des Hauptbahnhofs im Zentrum Münchens auf der Stammstrecke der Münchner S-Bahn. Zahlreiche Feuerwehrwagen und rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort, ein Bundespolizeihubschrauber kreiste über der Gegend.

Erstmeldung

Wie die Bild berichtet, sei auf der Baustelle eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg explodiert. Es soll drei Verletzte geben, einer davon sei schwer verletzt worden. Die Polizei bestätigte auf Twitter, dass es im Rahmen von Bauarbeiten zu einer Explosion im Bereich der Donnersbergerbrücke gekommen sei. Experten seien bereits vor Ort. Der Gefahrenbereich sei abgesperrt worden, außerhalb des Bereichs bestehe aber keine Gefahr. Wie ein Reporter unseres Partnerportal tz berichtete, sei auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Nach der Explosion ist der gesamte Bahnverkehr um den Hauptbahnhof in München eingestellt. Wie ein Bahnsprecher zur Auskunft gab betreffe das sowohl den Nah- als auch den Fernverkehr. Wie lange die Züge nicht fahren, sei unklar.

Auf einer Baustelle der Deutschen Bahn sind nach Angaben der Feuerwehr drei Menschen bei den Unglück verletzt worden.

Die Feuerwehr sprach in einer ersten Mitteilung von einer Verpuffung. Der Einsatzort liegt nach Auskunft der Polizei in der Nähe der Bahngleise auf einer Baustelle.

fgr/dpa

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