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Inzwischen neues Zuhause gefunden

Weißbüscheläffchen aus der Ukraine in München: Familie nimmt „Hilde“ bei ihrer Flucht mit

Die Münchner Auffangstation für Reptilien hat einen neuen Bewohner. Das Weißbüscheläffchen Hilde aus der Ukraine.
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Die Münchner Auffangstation für Reptilien hat einen neuen Bewohner. Das Weißbüscheläffchen Hilde aus der Ukraine.

Die Münchner Auffangstation für Reptilien hat einen neuen, wenn auch etwas ungewöhnlichen Mitbewohner. Weißbüscheläffchen „Hilde“ wurde von einer ukrainischen Familie bei ihrer Flucht nach München mitgebracht. Bei den Tierschützern hat sie nun ein neues Zuhause gefunden.

München - Freudig verkündet die Münchner Auffangstation für Reptilien ihren „Neuzugang“ auf Facebook. Anders als zu erwarten ist auf dem Bild kein Reptil, sondern ein sogenanntes Weißbüscheläffchen zu sehen, das - noch etwas verängstigt - in die Kamera kuckt. Das Tier, welches normalerweise im nördlichen Brasilien beheimatet ist, wurde von einer ukrainischen Flüchtlingsfamilie nach München mitgebracht und anschließend bei den Tierschützern abgegeben.

Von klein auf mit der Flasche aufgezogen

Das Tier dürfte aber nicht nur aufgrund der neuen Umgebung besonders große Aufmerksamkeit der Pfleger bekommen. Wie eine Sprecherin der Auffangstation mitteilte, habe die Familie das Weißbüscheläffchen scheinbar noch als Säugling aus Mitleid von einem Bettler in der Ukraine gekauft und anschließend mit der Flasche zuhause aufgezogen. So sei das inzwischen erwachsene Tier völlig falsch sozialisiert und isoliert von den Artgenossen aufgewachsen.

Leider sei dies in Ländern wie Russland und der Ukraine keine Seltenheit. Der Besitz von exotischen Tieren gelte dort als Art Statussymbol und sei relativ weit verbreitet.

Trotzdem ist die Hoffnung im Team der Auffangstation groß, dass die Vergesellschaftung mit anderen Weißbüscheläffchen langfristig gelingt. Bis dahin müsse man allerdings noch eine ganze Menge an Untersuchungen vornehmen. Einen Namen haben die Tierschützer aber schon gefunden: Das Äffchen wurde Hilde getauft.

Daniel Limmer mit Informationen der dpa

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