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Am Donnerstag in München

Frau (21) fährt erst „schwarz“ mit der S-Bahn und zeigt dann gefälschten Ausweis

Am Donnerstagmorgen (17. Juni) nutzte eine 21-jährige Rumänin die S8 ohne Fahrschein. Bei der Kontrolle durch den S-Bahn Prüfdienst, zeigte sie ein Foto von einem, wie sich später rausstellte, gefälschten Personalausweis vor. Die Bundespolizei ermittelt.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut:

München – Gegen 8:30 Uhr informierte der S-Bahnprüfdienst die Bundespolizeiinspektion München darüber, dass in der S8 aus Harthaus kommend Richtung Innenstadt, eine Frau ohne Fahrschein angetroffen wurde. Da sie nach eigener Aussage kein Ausweisdokument mit sich führte, zeigte sie ein Foto auf ihrem Smartphone vor. Bei der Eingabe der Personalien in das Prüfgerät, gab es jedoch Unstimmigkeiten, weshalb die Bundespolizei zur Personalienüberprüfung angefordert werden musste.

Als eine Streife der Bundespolizei den Sachverhalt am Bahnhof Pasing überprüfte, stellte sich heraus, dass es sich bei dem abfotografierten Dokument um eine Totalfälschung handelt. Die Frau aus Germering gab daraufhin zu, dass der Ausweis von einer Freundin gefälscht wurde. Als die Beamten mit ihr zu ihrer Wohnanschrift fuhren, händigte sie ihnen ihre gültigen, echten Dokumente aus. Bei der benannten Freundin handelt es sich um eine 20-jährige Deutsche aus München. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Hausdurchsuchung bei dieser an. Die Beamten beschlagnahmten Beweismittel in Form von elektronischen Datenträgern.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung gegen die beiden Frauen. Zudem erwartet die Rumänin eine Anzeige wegen versuchten Betruges und Erschleichen von Leistungen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass die 21-Jährige den Ausweis bereits zuvor in ähnlicher Weise nutzte. 

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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