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Angehörige aus Frankfurt alarmiert die Münchner Rettungskräfte

Not-OP nach Wiesn-Besuch: Mann (49) auf Oktoberfest-Rückweg lebensbedrohlich verletzt

Vermutlich dem schnellen Handeln einer Angehörigen hat ein 49-Jähriger aus Frankfurt am Main sein Leben zu verdanken. Nach einem Wiesn-Besuch wurde er auf dem Rückweg in sein Hotelzimmer lebensbedrohlich verletzt, die Frau alarmierte aus der Ferne die Rettungskräfte.

München-Isarvorstadt – Bereits am 23. September rief ein 49-jähriger Mann aus Frankfurt am Main von einem Münchner Hotelzimmer aus eine Angehörige in Frankfurt an. Er schilderte in dem Telefonat, dass er am Vortag auf dem Weg vom Oktoberfest zurück in seine Unterkunft in ein Streitgespräch mit ihm unbekannten Personen verwickelt gewesen sei.

Im Anschluss habe er einen Schlag oder einen Fußtritt in den Rücken verspürt, woraufhin er zu Boden gegangen und dort weiter getreten und geschlagen worden sei, bevor sich die Täter entfernt hätten. „Nach dem Vorfall verspürte er eine Schmerzsymptomatik am Kopf und weiteren Stellen des Körpers“, erklärt das zuständige Polizeipräsidium München.

Angehörige alarmiert aus hunderten Kilometern Entfernung die Rettungskräfte

Der Verletzte begab sich anschließend noch selbstständig in sein Hotelzimmer. Am Samstag (24. September) rief der Mann gegen 7.30 Uhr erneut die Angehörige an, schilderte ihr nun aber eine „akute medizinische Notfallsituation“, so die Beamten. Am Telefon habe der Mann über deutliche Schmerzen sowie Atemschwierigkeiten geklagt.

Die Angehörige verständigte anschließend umgehend den Notruf über die Nummer 112. Die Rettungsleitstelle in Frankfurt leitete anschließend das Gespräch an die Münchner Kollegen weiter, welche den Rettungsdienst zu dem Hotel schickten. Von diesem wurde der 49-Jährige ins Krankenhaus gebracht, wo er laut Polizeiangaben aufgrund seines lebensbedrohlichen Zustandes sofort operiert werden musste.

Kriminalpolizei ermittelt

Die Polizei wurde informiert und sofort wurden Ermittlungen der Kriminalpolizei, an denen auch das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) beteiligt war, aufgenommen. Unter Hinzuziehung einer Rechtsmedizinerin konnte dabei kein eindeutiger Kausalzusammenhang zwischen der geschilderten Tat und der medizinischen Notfallsituation festgestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft München leitete ein Verfahren wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung gegen unbekannt ein. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 24 (Körperverletzungsdelikte) übernommen. Bei den ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der 49-Jährige im Bereich der Lindwurmstraße mit einem Taxi zu seinem Hotel in der Fraunhoferstraße gefahren sein könnte.

Zeugenaufruf der Polizei

Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Lindwurmstraße (Isarvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere der Taxifahrer und Zeugen dieser geschilderten Auseinandersetzung vom Donnerstag (22. September) werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, unter der Telefonnummer 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

aic/Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler / dpa

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