Polizei München ermittelt

Gestohlene Oboe aus Frankreich taucht nach vier Jahren Odyssee wieder auf

München - Der Inhaber eines Instrumentengeschäfts bekam am vergangenen Mittwoch ein interessantes Angebot unterbreitet, bei dem auch die Polizei eingeschaltet wurde.

Am 22. August wollte ein 54-jähriger Deutscher, der in Marokko als Musiklehrer arbeitet, eine schwarz-silberfarbene Oboe in einem Musikgeschäft im Münchener Westend verkaufen. Durch den Eigentümer des Musikalienhauses konnte jedoch festgestellt werden, dass die Oboe im Jahr 2014 in Frankreich entwendet worden war. Daraufhin verständigte er die Polizei.

Beamte der Polizeiinspektion 14 (Westend) leiteten Ermittlungen gegen den Musiklehrer ein und zeigten ihn wegen des Verdachts der Hehlerei an. In seiner Vernehmung äußerte er, dass er die Oboe im vergangenen Jahr von einer Musikschülerin in Rabat geschenkt bekommen hätte. Von einem Diebstahl hätte er nichts gewusst.

Nach den durchgeführten polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Oboe wurde sichergestellt und die rechtmäßige Eigentümerin - eine 28-Jährige aus Frankreich - vom Auftauchen ihres Musikinstrumentes verständigt. Sie zeigte sich darüber überrascht und hoch erfreut.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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