Gleich zwei Großeinsätze in München

Mann will Freundin abstechen - Iraner mit Rasierklinge sorgt für Großeinsatz

München - Zu gleich zwei Großeinsätzen musste die Münchner Polizei am Donnerstagnachmittag bzw. -abend, 4. Juni, ausrücken. Zuerst wollte in Giesing in Mann seine Freundin abstechen, dann sorgte ein Iraner mit einer Rasierklinge in Freimann für Aufsehen.

Gegen 16 Uhr bedrohte ein 32-jähriger Münchner seine 42-jährige Freundin, die ebenfalls in München wohnhaft ist, im Stadtteil Obergiesing. Hierbei äußerte er, dass er sie abstechen möchte. Bei dem darauffolgenden Polizeieinsatz waren neun Streifenwagen eingebunden. 

Im Rahmen der Abklärung konnte der 32-Jährige im Bereich der Grünwalder Straße angetroffen und durch Kräfte des Unterstützungskommandos festgenommen werden. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Iraner hält 20 Polizeistreifen in Atem

Gegen 19.10 Uhr kam es zu einem weiteren Großeinsatz in der Maria-Probst-Straße im Stadtteil Freimann. Dem Polizeinotruf wurde mitgeteilt, dass ein aggressiver Mann herumlaufen würde und eine Rasierklinge in der Hand halten soll. Die eintreffenden Polizeistreifen konnten den 40-jährigen Iraner auf einem Grünstreifen antreffen. Die Beamten konnten eine Rasierklinge in der Hand des 40-Jährigen ausmachen, weswegen aus Gründen der Eigensicherung zunächst nicht an ihn herangetreten wurde. 

Rund eine Viertelstunde später traf das Unterstützungskommando der Münchner Polizei vor Ort ein. Als sich die Beamten der Person näherten, warf dieser die Rasierklinge weg und konnte in Gewahrsam genommen werden. Da bei dem 40-Jährigen oberflächliche Schnittverletzungen festgestellt wurden, wurde ein Notarzt hinzugezogen. Er wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und polizeilich untergebracht. Bei dem Einsatz waren über 20 Streifen eingebunden. Die Kriminalpolizei übernahm in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen.

Polizei München/mw

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