Auto fuhr in Personengruppe

Streit im Rockermilieu eskaliert auf offener Straße in München: Hintergrund offenbar klar

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München - Ein Auto ist in München in eine Menschengruppe gefahren - wie der Hergang vermuten lässt, geschah dies mit voller Absicht. Die sechs Insassen des Fahrzeugs seien danach auch noch auf die Gruppe losgegangen und hätten "gewaltsam auf sie eingewirkt", wie die Polizei nach dem Vorfall am Mittwochnachmittag, 10. Juni, mitteilte. Drei Menschen wurden verletzt. Die Tat wird dem "Rocker-Milieu" zugeordnet.

Update, 12. Juni, 20.59 Uhr - Hintergrund offenbar klar

Ein dunkler Transporter fährt auf einen am Boden liegenden Mann zu, fünf Männer gehen dann auf ihn und seine Begleiter los, verletzten ihn schwer - und verschwinden. Die Attacke, mutmaßlich von einer Rockergang begangen, macht Schlagzeilen im nicht unbedingt für offene Rockerkriege bekannten, beschaulichen München.

Bei der Angreifergruppe, so berichten es Münchner Medien, soll es sich um eine Abteilung der "Hells Angels" handeln und bei dem 45-Jährigen, auf den die Männer losgingen, um einen Mann mit Verbindungen in die Türsteher-Szene und zu der konkurrierenden Rockerbande "Black Jackets".

Die Polizei bestätigt, dass sich die Ermittlungen auf das Rockermilieu konzentrieren, die Abteilung für Organisiertes Verbrechen ermittelt. Mindestens drei der nach derzeitigem Stand fünf Angreifer seien namentlich bekannt.

Fünf zunächst festgenommene Männer seien inzwischen wieder auf freiem Fuß, sagt der Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums, Marcus da Gloria Martins, am Freitag. Ihm zufolge gab es Durchsuchungen in fünf Häusern in der Landeshauptstadt.

"Wir haben konkrete Tatverdächtige, nach denen wir suchen", sagt er zwei Tage nach der Tat. Was genau den Tatverdächtigen vorgeworfen wird und ob auch ein versuchtes Tötungsdelikt unter den Vorwürfen ist, kann er nicht sagen. "Es stehen mehrere Delikte im Raum", darunter gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

Am Mittwoch hatten die bislang nicht gefassten Täter den 45-Jährigen in der Nähe des Münchner Nordfriedhofs auf offener Straße attackiert - unter anderem mit einer zunächst nicht näher identifizierten Stichwaffe.

Als zwei Bekannte ihm zur Hilfe kommen wollten, näherte sich ein schwarzer Kleintransporter, der in die Gruppe und auf den am Boden liegenden 45-Jährigen zufuhr und mindestens einen der drei Männer berührte und verletzte. Danach stiegen die Insassen aus und gingen - gemeinsam mit den Tätern, die vorher schon den 45-Jährigen angegriffen hatten - auf die Gruppe los.

Die drei angegriffenen Männer kamen ins Krankenhaus, sind dort inzwischen aber nicht mehr, wie da Gloria Martins sagt. Mindestens einer von ihnen habe sich selbst entlassen.

Im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2019 hieß es zur Rockerkriminalität: "Generell ist die Lage in Bayern und überwiegend auch im Bundesgebiet derzeit eher ruhig." Die Rockerbanden zeigten sich "taktisch motiviert eher zurückhaltend".

Der aktuelle Fall geht vor allem auf eine Auseinandersetzung vor Gericht zurück, wie Münchner Medien schreiben. Seit November 2019 läuft am Landgericht München I der Prozess gegen einen Mann aus dem Umfeld der "Hells Angels". Er ist wegen versuchten Mordes angeklagt - an dem Mann, der nun auch am Mittwoch Opfer der Auto-Attacke wurde, und an dessen Bruder. Der Angeklagte soll den Brüdern 2015 in einem Münchner Club während einer Veranstaltung mit dem Titel "Istanbul Night" nacheinander ein Messer in den Bauch gerammt haben.

In diesem Prozess tritt der nun am Mittwoch wieder attackierte 45-Jährige als Nebenkläger auf. Nach Medienberichten provozierte er die "Hells Angels", dort immer wieder heftig. Die "Hells Angels" wiederum reisen zu nahezu jedem Prozesstermin in so großer Zahl an, dass das Gericht jedes Mal Verstärkung von der Polizei anfordern muss.

Update, 19.24 Uhr - Nationalität der Opfer bekannt

Die brutale Gewalttat auf offener Straße mitten in München im Stadtteil Schwabing-Freimann wirft weiter viele Fragen auf. Wie die Polizei bereits am Mittag mitteilte, wurden vier der fünf verhafteten Personen, welche wohl hinter dem Angriff stecken, wieder freigelassen. Warum die fünfte Person weiter einsitzt, ist unklar. 

Wie br.de berichtet, hat die Polizei die Nationalitäten der Opfer bekanntgegeben. Das Hauptopfer soll demnach 45 Jahre alt sein und die türkische Staatsangehörigkeit besitzen. Der Mann wurde von zwei Tätern mit einem spitzen Gegenstand angegriffen. 

Diese Stichwaffe ließen die Täter zurück.

Ein weiteres 56-jähriges Opfer aus München sei auch Türke. Er wurde von dem Transporter angefahren. Der dritte Mann, ein 42-Jähriger aus München, habe einen deutschen und tunesischen Pass.

Diese grausame Tat war wohl der Höhepunkt eines Konflikts zweier befeindeter Rockergruppen.  

Update, 13.40 Uhr - Gab ein Rocker-Bossen den Auftrag zum Angriff?

Wie die Bild von einem Szene-Insider erfahren haben will, könnte es sich bei dem Angriff um einen Auftrag von hochrangigen "Hells Angels"-Mitgliedern gehandelt haben. Diese sollen dem Präsidenten der Münchener

Charter befohlen haben, sich des 45-Jährigen, der zunächst attackiert wurde, zu entledigen. Ursächlich sei laut Bild ein seit 2015 andauernder Rocker-Zoff der in München wütet. 

Die Polizei äußerte sich zu dem Verdacht bislang nicht, nur der wahrscheinliche Zusammenhang zur Rockerszene ist bislang bestätigt. 

Update, 11.45 Uhr - Pressemeldung Polizeipräsidium München

Wie bereits berichtet, kam es gestern, am Mittwoch, 10. Juni, gegen 16 Uhr, zu einem größeren Polizeieinsatz im Bereich der Ungererstraße/Münchner Nordfriedhof. 

Im Laufe der Nacht haben die Ermittler der Münchner Polizei zahlreiche Vernehmungen durchgeführt und Spuren ausgewertet. Dadurch konkretisiert sich derzeit das Bild des Tatablaufes. In Ergänzung zu den ersten vorläufigen Ermittlungsergebnissen des gestrigen Tages wurde zunächst ein 45-Jähriger aus dem Landkreis München an der Örtlichkeit von zwei Personen auf dem Gehweg abgepasst und direkt körperlich angegangen

Bei diesem Angriff kam, nach dem derzeitigen Ermittlungsstand, auch ein Stichwerkzeug zum Einsatz. Nachdem die angegriffene Personen zu Boden gegangen war, entfernten sich die beiden Angreifer. Zeitgleich kamen zwei Personen aus dem persönlichen Umfeld des 45-Jährigen dem am Boden liegenden zur Hilfe. In diesem Moment näherte sich ein schwarzer Kleintransporter, der dann über den Gehweg auf die am Boden liegende Person und deren Begleiter zufuhr. 

Es kam dann durch die Insassen des Kleintransporters zu einem erneuten Angriff, nunmehr gegen alle drei Personen. An diesem Angriff beteiligten sich auch wieder die beiden Personen, die zu Beginn gegen den 45-Jährigen vorgegangen waren. Sowohl die Angreifer als auch die Insassen des schwarzen Kleintransporters flüchteten dann, wie gestern bereits berichtet, mit mehreren Fahrzeugen. 

Die aktuellen Ermittlungen verdichten die Hinweise darauf, dass alle Personen gemeinsame Bezüge in das sogenannte Rockermilieu haben. Im Zuge intensiver Ermittlungsmaßnahmen wurden im Verlaufe der Nacht im Großraum München aufgrund entsprechender Hinweise bzw. Verdachtsmomente fünf Personen vorläufig festgenommen oder auf Polizeidienststellen gebracht. 

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Medieninformation sind von diesen Personen vier wieder entlassen worden. Die Ermittlung hinsichtlich einer möglichen Tatbeteiligung bzw. Zugehörigkeit zu entsprechenden Gruppierungen dauern an. Im Zuge der weitläufigen Fahndung konnte gegen 20 Uhr der schwarze Kleintransporter im Münchner Stadtteil Am Hart aufgefunden werden. Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt, abgeschleppt und wird derzeit untersucht. Die Ermittlungen werden durch das Kriminalfachdezernat 3 -Organisierte Kriminalität/ Rocker- geführt. 

Die weiteren Ermittlungen sind geprägt von intensiven Nachvernehmungen der Geschädigten sowie weiterer Auswertung der vorliegenden Zeugenaussagen, Hinweise und Spuren. 

Zeugenaufruf 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder zur Tatzeit Videoaufnahmen am Tatort gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Update, 11.30 Uhr - Details zu Verletzten

Wie die Polizei laut merkur.de berichtet, deutet alles auf einen Zusammenhang zwischen dem gewaltsamen Vorfall am Mittwoch und der Münchner Rocker-Szene hin. Bei den Verletzten handelt es sich demnach um zwei Menschen aus München (42 und 56 Jahre) sowie um einen 45-Jährigen aus dem Landkreis München. 

Update, 7.50 Uhr - Drei Festnahmen

Wie unser Partnerportal merkur.de berichtet wurden inzwischen drei Personen festgenommen. Nun müsse man die "Art der Tatbeteiligung" prüfen.

Update, 11. Juni, 7.30 Uhr - Augenzeugin berichtet von Angriff

Eine Zeugin berichtete laut Informationen vor Ort, dass sich der Angriff in zwei Etappen abgespielt hätte. Angeblich hätte zuerst eine Gruppe von vier Männern eine Person aus einer zweiten Gruppe von drei Männern so schwer zusammengeschlagen, dass diese zu Boden ging und nicht mehr in der Lage war, alleine aufzustehen. 

Kleintransporter fährt in München in Personengruppe

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Daraufhin hätten die vier Angreifer sich entfernt. Wenige Minuten später sei dann ein Fahrzeug durch einen Grünstreifen auf die drei Personen zugefahren und hätte dabei den geparkten Motorroller umgestoßen. Dann wäre es zu einem zweiten körperlichen Angriff gekommen, bevor die Männer mit dem Fahrzeug flüchteten. Die zahlreich umherliegenden Getränkedosen seien aus dem Fahrzeug der Angreifer gefallen. Ob sich der Angriff so abgespielt hat, ist nicht bekannt und muss polizeilich geprüft werden.

Gaulke

Update, 21.39 Uhr - Erste Festnahmen

Innenminister Joachim Herrmann äußerte sich mittlerweile gegenüber Antenne Bayern: „Ich bin zunächst einmal froh, dass wir hier nicht von einem Terroranschlag ausgehen müssen und keine größere Gefahr für die Bevölkerung bestand.“

Herrmann erklärt gegenüber dem Sender weiter, dass die bayerische Polizei alles unternehmen werde, um die Täter des Angriffs festnehmen zu können. „Dass inzwischen bereits die ersten Tatbeteiligten festgenommen werden konnten, ist ein großartiger Erfolg unserer Polizei!“, so Herrmann.

Update, 20.40 Uhr - Täter und Opfer werden "Rocker-Milieu" zugeordnet

Am Mittwoch, 10. Juni, gegen 16 Uhr, alarmierten Zeugen den Polizeinotruf 110 und teilten mit, dass ein dunkler Kleintransporter in der Ungererstraße in eine kleinere Personengruppe fuhr, die sich auf dem dortigen Gehweg befand. 

Nach den ersten Ermittlungen stiegen die Fahrzeuginsassen aus und schlugen auf die Personen ein. Nach Angaben von Zeugen wurde bei dem Vorfall auch ein Stichwerkzeug benutzt. Danach entfernten sich die Täter wieder mit dem Kleintransporter und zwei weiteren Fahrzeugen. Sofort begann die Münchner Polizei mit einem größeren Einsatz, an dem über 40 Streifenbesatzungen und Einsatzhundertschaften beteiligt waren. 

Die Tatörtlichkeit wurde großräumig abgesperrt, was durch die Lage an einer Hauptverkehrsachse zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr führte. Dazu wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Presseinformation noch andauern. Drei männliche Personen wurden bei dem Vorfall verletzt. Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. 

Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Münchner Krankenhäuser gebracht. Bei ihnen handelt es sich um zwei Personen mit Wohnsitzen in München (42 und 56 Jahre) und um einen 45-Jährigen aus dem Landkreis München. Nach den ersten vorläufigen Ermittlungen gab es eine Vorbeziehung zwischen den Tätern und den Verletzten, die auf einen Zusammenhang mit dem Rocker-Milieu hindeutet. Die Münchner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und befasst sich derzeit intensiv mit allen bereits gewonnenen Spuren und Zeugenhinweisen. 

Die Ermittlungen werden sich bis in die Nacht hineinziehen. Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Update, 19.20 Uhr - Polizei fahndet nach schwarzem Mercedes

Wie merkur.de berichtet, soll es sich bei dem gesuchten Fahrzeug um einen schwarzen Mercedes handeln, welcher aktuell im gesamten Stadtgebiet gesucht wird. Insgesamt vier Personen sollen in dem gesuchten Fahrzeug sitzen. 

Drei der vier angegriffenen Personen seien schwer verletzt worden - zwei von ihnen durch Stichverletzungen, eine Person durch das Anfahren des Autos.

Update, 18.45 Uhr - Polizei bestätigt Verdacht

Bei den verletzten Personen soll es sich nach Informationen der TZ um zwei Schwerverletzte aus München (42 und 56 Jahre) und eine Person aus dem Landkreis München (45 Jahre) handeln. 

Auto fährt in München in Menschengruppe - drei Verletzte

Auto fährt in München in Menschengruppe
München: Etliche Dosen und ein umgekippter Roller liegen an der Stelle, an der am Nachmittag ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen gefahren ist. Drei Menschen wurden verletzt, ob durch die Kollision mit dem Auto oder durch die nachfolgende Prügelei, war zunächst unklar. © dpa/Matthias Balk
Auto fährt in München in Menschengruppe
München: Ein Polizist mit Maschinenpistole steht nahe der Stelle, an der am Nachmittag ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen gefahren ist. Drei Menschen wurden verletzt, ob durch die Kollision mit dem Auto oder durch die nachfolgende Prügelei, war zunächst unklar. © dpa/Matthias Balk
Auto fährt in München in Menschengruppe
München: Polizisten stehen nahe der Stelle, an der am Nachmittag ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen gefahren ist. Drei Menschen wurden verletzt, ob durch die Kollision mit dem Auto oder durch die nachfolgende Prügelei, war zunächst unklar. © dpa/Matthias Balk
Auto fährt in München in Menschengruppe
München: Polizisten stehen nahe der Stelle, an der am Nachmittag ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen gefahren ist. Drei Menschen wurden verletzt, ob durch die Kollision mit dem Auto oder durch die nachfolgende Prügelei, war zunächst unklar. © dpa/Matthias Balk

Die Polizei München bestätigt mittlerweile den Verdacht, dass es sich bei dem Angriff um einen Angriff unter zwei verfeindeten Rocker-Gruppierungen handeln könnte.

Die Fahndungsmaßnahmen laufen weiterhin. 

Update, 18.20 Uhr - Höhepunkt eines Rockerstreits?

„Die Kriminalpolizei ist auch im Einsatz und beginnt mit der Tatortarbeit. Die Informationen der uniformierten Kolleginnen und Kollegen werden gesammelt, Spuren gesichert und Zeugen vernommen“, erklärt die Polizei auf Twitter.

Laut bild.de steht der Vorfall in Verbindung eines Streits zwischen den Hells Angels und einem Rocker der „Black Jackets“. Die Männer "hatten die klare Absicht, den Mann zu töten."

Update, 18 Uhr - Rachefeldzug der Hells Angels?

Nach Bild-Informationen handelt es sich bei den Tätern um Mitglieder der Hells Angels, die auf einem Rachefeldzug waren. Mindestens einer von ihnen habe die Opfer mit einem Messer attackiert. Insgesamt sechs Personen sollen auf die angefahrenen Menschen eingeschlagen haben.

Marcus da Gloria Martins, Sprecher der Polizei München, erklärte vor Ort: "Es deutet einiges daraufhin, dass die Personen sich gekannt haben."

Weiter gebe es "relativ viele Zeugen", welche den Vorfall beobachten konnten. Die Täter befinden sich weiter auf der Flucht. 

Update, 17.33 Uhr - Großräumige Absperrung

Wie die Polizei München mitteilt, kommt es aufgrund der großräumigen Absperrung rund um die Ungererstraße/Domagkstraße (alte Heide) zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch die Ludwig- bzw. Leopoldstraße seien betroffen.

Des Weiteren bestätigte die Polizei drei verletzte Personen. Alle werden aktuell in ein Krankenhaus gebracht. 

Die Polizei bittet die Bevölkerung Ruhe zu bewahren. "Bitte nicht verunsichern lassen, bei solchen Einsätzen tragen viele der Kollegen/innen, je nach Verwendung, aus Gründen der Eigensicherung Schutzausstattung", heißt es in einer Mitteilung. 

Update, 17.14 Uhr - Großfahndung läuft

Der Bereich um die Ungererstraße wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Aktuell läuft eine Großfahndung nach dem Fahrzeug, welches zielgerichtet in eine Menschenansammlung gesteuert wurde. 

Es sollen mehrere Personen verletzt worden sein.

Erstmeldung:

In München herrscht aktuell große Aufregung. Nach Informationen der Münchener Polizei ist ein Fahrzeug an der Ungererstraße im Bereich des Nordfriedhofs zielgerichtet in mehrere Menschen hineingefahren. 

Anschließend sollen die Fahrzeug-Insassen aus dem Auto ausgestiegen sein, um dann auf die Personen gewaltsam einzutreten. Nach diesem Angriff seien die Personen zurück ins Auto gestiegen und befinden sich aktuell auf der Flucht.

Es läuft ein Großeinsatz der Polizei. Nach ersten Einschätzungen der Polizei bestehe derzeit allerdings keine Gefahr für die Bürger. 

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