Nächtlicher Großeinsatz der Polizei samt Hubschrauber

Trotz Corona-Regeln: 30 Chaoten prügeln sich mitten in München

München - Am späten Donnerstagabend, 30. April, gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. In einem Park an einem Neubaugebiet im Stadtteil Aubing kam es - trotz bestehender Ausgangsbeschränkungen - zu einer großangelegten Massenschlägerei.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Nach Einschätzung des Zeugen waren dabei über 30 Personen beteiligt. Kurz nach der ersten Meldung ging ein weiterer Notruf bei der Polizei ein, bei dem mitgeteilt wurde, dass sich mehrere Personen in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Pasing befinden, von denen einige verletzt wären. Daraufhin wurden mehrere Streifen zu beiden Einsatzorten geschickt, um die jeweiligen Situationen zu überprüfen. 

Dabei stellte sich heraus, dass die Personen im Krankenhaus von der Auseinandersetzung in Aubing stammten. Bislang sind fünf verletzte männliche Personen bekannt (zwischen 19 und 21 Jahre alt, alle mit Wohnsitzen in München), von denen zwei stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen. Im Rahmen der Ermittlungen wurden bereits mehrere Personen kontrolliert und auch als Zeugen vernommen. Für die Spurensicherungsarbeiten der Kriminalpolizei am Tatort im Bereich der Grete-Weil-Straße und Marie-Luise-Jahn-Straße musste die Tatörtlichkeit mit Unterstützung der Münchner Berufsfeuerwehr in der Nacht ausgeleuchtet werden. 


Zur Fahndung nach weiteren möglichen Tatbeteiligten war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Tatablaufs und zur Ermittlung aller Tatbeteiligten aufgenommen. 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Telefon 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

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