Großeinsatz der Polizei an Gericht in München

Unbekannter drohte in E- Mail mit "Explosion um 11.45 Uhr"

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Das betroffene Gerichtsgebäude an der Nymphenburger Straße in München.
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München - In der Landeshauptstadt gab es am späten Freitagvormittag, 11. Oktober, einen großen Polizeieinsatz. Grund dafür war eine Bombendrohung an einem Gerichtsgebäude in der Nymphenburger Straße.

UPDATE, 13.10 Uhr - Offenbar leere Drohung

Nun gibt es erste Hintergründe zum Einsatz: Demnach ist gegen 11 Uhr eine E-Mail mit der entsprechenden Drohung eingegangen. Es soll angeblich eine Tasche im Gerichtsgebäude deponiert worden sein, die um 11.45 Uhr durch einen Fernzünder zur Explosion gebracht würde, hieß es. Das berichten verschiedene Münchner Medien. Der unbekannte Absender konnte bislang nicht ermittelt werden.

Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus. Laut Informationen der Abendzeitung waren weit mehr als ein Dutzend Streifenwagen im Einsatz. Offenbar handelte es sich aber um eine leere Drohung. Denn bei der Durchsuchung des Gebäudes wurde keine Tasche gefunden. Das Gebäude wurden laut Informationen von vor Ort nicht evakuiert.

In dem Gebäude in der Nymphenburger Straße sind das Amtsgericht, das Landgericht I und II, das Oberlandesgericht und die Münchner Staatsanwaltschaft untergebracht. Inzwischen rücken die ersten Polizeikräfte bereits wieder ab.

Die Erstmeldung:

Auf Nachfrage unseres Partnerportals tz.de hat das Polizeipräsidium München den Einsatz bestätigt. Die genauen Hintergründe sind derzeit unklar. Der Einsatz würde aber bereits "seit ein, zwei Stunden laufen", hieß es. Betroffen ist offenbar das dort angesiedelte Gebäude des Amtsgerichtes.

*Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor!*

mw

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