Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Am Münchner Hauptbahnhof

Beim Kauf einer Flasche Mineralwasser: Mann (29) spuckt, beleidigt und verletzt

Am Mittwochabend (31. August) eskalierte ein Einkauf in einem Laden im Hauptbahnhof. Gegen 20.40 Uhr wurde die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung in einem Einkaufsladen im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes München informiert. 

Die Polizeimeldung im Wortlaut:

München – Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 29-Jähriger aus Eritrea beim Bezahlen einer Flasche Mineralwasser eine Kassiererin, deutsche Staatsangehörige – aus unerklärbaren Gründen – beleidigte und die Plexiglasscheibe vor Ort mehrfach bespuckte. Wiederholten Aufforderungen, das Geschäft zu verlassen, kam der Mann nicht nach.

Ein unbekannter Einkäufer, der an der Kasse bezahlen wollte, stellte sich dazu vor den Nordostafrikaner. Als er von ihm an Kopf und Rücken bespuckt wurde, stellte er ihn zur Rede, woraus sich eine kurze Rangelei ergab. Ein 29-jähriger aus Laim und ein 37-Jähriger aus Erfurt (beide Deutsche) stellten sich schlichtend dazwischen. Daraufhin wurde der Eritreer noch aggressiver, beleidigte, schlug und trat nach dem 37-Jährigen. Der Unbekannte verließ den Laden. Hinzukommende Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit griffen ein und überwältigten den Eritreer.

Der 37-jährige Erfurter wurde leicht im Gesicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Versorgung. Ein Atemalkoholtest beim 29-jährigen Aggressor, der in Weßling, Lkr. Starnberg wohnt, ergab einen Wert von 1,3 Promille. Der erstmals 2015 ins Bundesgebiet Eingereiste konnte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wegen Körperverletzung und Beleidung die Wache freien Fußes verlassen.

Die Bundespolizei bittet den Unbekannten, der an der Kasse bespuckt wurde, sich unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu melden.

Pressebericht der Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare