Erfolg für Hauptzollamt Rosenheim

Zwei Tage, vier Aufgriffe, zehn Kilo Drogen

München/Rosenheim - Der Einsatz rund um die Uhr hat sich für die Zöllner des Hauptzollamts Rosenheim wieder ausgezahlt. Am letzten Wochenende wurden innerhalb von nur 48 Stunden bei vier Aufgriffen über 10 Kilogramm Marihuana aus dem Verkehr gezogen.

Der erste Aufgriff ereignete sich am frühen Samstagmorgen. Ein Reiselinienbus und deren Reisende von Hamburg kommend wurden am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) München kontrolliert. Im Gepäck eines Albaners fanden die Beamten dann fünf mit jeweils ein Kilogramm in Folie eingewickelte Pakete, in denen anschließend Marihuana festgestellt wurde.

Auch am Sonntag kontrollierten die Zöllner Busse am ZOB und wurden innerhalb von nur zwei Stunden in zwei Bussen fündig. Bei der Kontrolle der beiden aus Italien kommenden Busse wurde im Reisegepäck von zwei Männern aus Nigeria, die mit italienischen Ausweispapieren reisten, zwei Kilogramm bzw. etwas mehr als ein Kilogramm Marihuana festgestellt.

Die 10 Kilogramm-Marke erreichten die Zöllner dann am Montagmorgen. Bei der Kontrolle eines Reisebusses aus Rom fiel eine Frau auf, die auf die Fragen nach ihrem Reisepass bzw. Busticket erkennbar nervös wirkte. Bei der Kontrolle ihrer Reisetasche war der Grund ihrer Nervosität bald klar: In einem Pullover eingewickelt fanden die Kontrollbeamten ein über zwei Kilogramm schweres Folienpaket, dessen Inhalt sich dann auch als Marihuana herausstellte.

In allen Fällen führt das Zollfahndungsamt München die weiteren Ermittlungen. "Eine erfolgreiche Bilanz, nur an einem Wochenende, was dem unermüdlichen Einsatz der Kollegen zu verdanken ist", so die Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheims Patrizia Kaiser.

Pressemeldung Hauptzollamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / Zoll/dpa (Symbolbild)

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