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Intensive Ermittlungen nach Messerattacke in München

Jugendlicher (18) niedergestochen - Tatverdächtiger (15) in München festgenommen

Am Samstag (23. Oktober) gegen 18.50 Uhr, trafen am U-Bahnhof Karl-Preis-Platz zwei jugendliche Gruppierungen aufeinander. Es kam zu einer Auseinandersetzung kam und ein 18-Jähriger wurde niedergestochen.

München - Aus zunächst unbekannten Gründen kam es zum Streit, woraufhin eine 16-Jährige aus dem Landkreis München und ein 18-jähriger Münchner mit Pfefferspray besprüht wurden. Ein 18-jähriger Münchner aus der gleichen Gruppierung erlitt eine Stichverletzung im Brustbereich.

Zeugen verständigten den Notruf und meldeten den Vorfall, ebenso, dass Schüsse gefallen seien. Die Tätergruppe flüchtete vom Tatort. Mehrere Streifen fuhren zur Einsatzörtlichkeit. Alle drei verletzten Personen wurden in Krankenhäuser gebracht und befanden sich außer Lebensgefahr.

Die Fahndung nach der Tätergruppierung dauerte an. Das Kommissariat 11 hatte die Ermittlungen aufgenommen.

Festnahme und Durchsuchungen nach versuchtem Tötungsdelikt

Durch die intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnten insgesamt fünf aktiv an der Auseinandersetzung beteiligte Personen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren (alle mit deutscher bzw. doppelter Staatsangehörigkeit) namentlich identifiziert werden. Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ das Amtsgericht München gegen einen der Tatverdächtigen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften aller fünf Tatverdächtigen in den Stadtteilen Am Hart, Forstenried, Hasenbergl, Maxhof und Westend.

Die Beschlüsse des Amtsgerichts München wurden in den sehr frühen Morgenstunden des Freitags (19. November) vollzogen und ein 15-jähriger Tatverdächtiger von Spezialeinheiten aufgrund des Haftbefehls festgenommen. Der festgenommene Tatverdächtige wird im Verlauf des Nachmittags dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Die Ermittlungen des Kommissariats 11 (Tötungsdelikte) dauern weiterhin an.

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler

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