Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nur Augen für sein Smartphone

Bub (12) von Münchener S-Bahn mitgeschleift: Jetzt sucht Polizei mutigen Lebensretter

Wie berichtet kam es am Münchner Ostbahnhof am 19. Oktober gegen 16 Uhr zu einem Personenunfall, bei welchem ein 12-Jähriger zwischen S-Bahn und Bahnsteigkante geriet. Die Auswertung der Videoaufzeichnungen brachte der Polizei jetzt neue Erkenntnisse zum Unfallgeschehen. Gesucht wird ein Mann, der dem Jungen wohl das Leben rettete.

Update, 21. Oktober, 9.45 Uhr - Bundespolizei sucht Lebensretter

Die Mitteilung im Wortlaut:

München – Wie bereits mitgeteilt, übertrat der Junge mit Blick auf sein Smartphone die Sicherheitslinie am Bahnsteig. Wie Videoaufzeichnungen nun belegten, stürzte der Junge dabei ins Gleis, wenige Meter vor die einfahrende S-Bahn.

Ein Mann erkannte die gefährliche Situation und eilte dem Jungen ohne zu zögern zu Hilfe. Dabei zog er ihn zurück auf den Bahnsteig, wobei das Kind mit den Beinen zwischen Bahnsteigkante und S-Bahn eingeklemmt wurde. Der Mann hielt den Jungen unter enormem Kraftaufwand fest, sodass er nicht zurück unter die S-Bahn gezogen wurde. Während das Kind von Umstehenden erstversorgt wurde, verließ der Mann, der zuvor vermutlich auf die S4 Richtung Ebersberg wartete, den Ereignisort.

Er trug eine braune Jacke und braune Schuhe, einen grünen Kapuzenpulli und einen Rucksack. Um dem Mann Dank und Würdigung für sein mutiges Verhalten entgegenbringen zu können, wird er gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 089 515550 1111 zu melden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Erstmeldung vom 20. Oktober, 9.15 Uhr - Bub gerät am Ostbahnhof in Gleisbett

Die Mitteilung im Wortlaut:

München – Gegen 16 Uhr (19. Oktober) lief der Junge aus dem Landkreis Ebersberg am Bahnsteig 5 parallel zur Bahnsteigkante und spielte dabei unentwegt mit seinem Smartphone. Er übertrat die weiße Sicherheitslinie, sodass eine einfahrende S-Bahn mehrere Warnpfiffe abgab, welche er jedoch nicht wahrnahm.

In diesem Moment rutschte der 12-Jährige mit seinem linken Fuß von der Bahnsteigkante ab. Obwohl der Triebfahrzeugführer unmittelbar eine Schnellbremsung einleitete, klemmte sich das Bein des Jungen zwischen Bahn und Bahnsteig, sodass er einige Meter mitgeschliffen wurde. Dabei schlug er mit dem Kopf gegen den Zug sowie auf den Bahnsteig. Zwei umstehende Reisende bemerkten den Unfall und zogen das Kind zurück auf den Bahnsteig.

Eine Zeugin verständigte den Notruf. Ein Kindernotarzt übernahm die Erstversorgung. Der Bub kam mit Verdacht auf Knochenbrüche und Schädel-Hirn-Trauma in eine Kinderklinik. 

Die Bundespolizei warnt:

Im Bereich von Bahnanlagen ist es unablässig, stets aufmerksam zu sein. Die Sicherheitslinie sollte außer zum Einsteigen niemals übertreten werden, da auch von vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung ausgehen kann, die dazu geeignet ist, Personen oder Gegenstände in den Gleisbereich zu ziehen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Kommentare