Alarmierende Statistik für erstes Halbjahr 2017

Zahl der Vergewaltigungen in Bayern um fast 50 Prozent gestiegen

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München/Landkreis - Die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen in Bayern ist im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr von 463 auf 685 stark (um fast 50 Prozent) angestiegen.

Die Zahl der Vergewaltigungen, die dabei von Flüchtlingen oder Zuwanderern begangen wurden, stieg dabei sogar um 90,9 Prozent auf jetzt insgesamt 126 Fälle. Das bedeutet aber auch: Für über 80 Prozent der Taten waren Deutsche verantwortlich. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will hart durchgreifen. Er wolle "die Sexualstraftaten noch gezielter bekämpfen, auch in den Asylunterkünften", kündigte er am Dienstag im Kabinett an. Außerdem forderte er erneut eine "wirksame Begrenzung der Zuwanderung und die konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber".

Zuletzt hatten auch Fälle in der Region immer wieder für Entsetzen gesorgt. Zuletzt war am Samstagvormittag am Simssee eine Joggerin brutal vergewaltigt worden. Der mutmaßliche Täter, ein abgelehnter Asylbewerber aus Nigeria (34), wurde noch in Tatortnähe festgenommen. In der Nacht auf Sonntag war dann ein Unbekannter in München-Sendling über eine 28-Jährige hergefallen und hatte sich in einem Gebüsch an ihr vergangen. Und Ende Juli war beispielsweise eine junge Frau in Rosenheim am Mangfalldamm vergewaltigt worden.

Am Dienstagabend ist übrigens der nach der zwischenzeitlichen Aussetzung erste Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet. An Bord der Boeing 737 von Düsseldorf nach Kabul waren insgesamt acht Afghanen, die laut Bild größtenteils wegen Vergewaltigung oder anderer Sexualdelikte im Gefängnis saßen.

mw

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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