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Kürzungen beim Förderprogramm Investition Herdenschutz Wolf

Landtagsabgeordnete Gisela Sengl: vollkommen falscher Zeitpunkt

Ein Wolf läuft im Chiemgau durch eine Ortschaft, reißt mehrere Schafe – und kurze Zeit später kürzt die Bayerische Staatsregierung die Förderung für Herdenschutzzäune. „Ein Unding“, findet die Traunsteiner Landtagsabgeordnete Gisela Sengl, die in einem ihrer zahllosen Gespräche vor Ort nach den Wolfsrissen zufällig von der Entscheidung erfahren hatte und die Gründe dafür dann bei der Staatsregierung erfragt hatte.

Die Mitteilung im Wortlaut:

München - „Diese Kürzungen kommen zum vollkommen falschen Zeitpunkt. Gerade jetzt müssen wir mit allen Mitteln daran arbeiten, eine konfliktarme Koexistenz von Weidetierhaltung, Mensch und den zurückkehrenden, stark geschützten Wölfen zu ermöglichen“, so Sengl. Dazu gehörten nicht nur ein massiver Ausbau der Beratung, sondern auch eine stabile Förderung von gutem Herdenschutz mit maximal moderaten Anpassungen. „Ich sehe darin eine gesellschaftlich relevante Frage und deshalb unbedingt eine angemessene Verwendung von Steuermitteln.“

Anstatt den Referenzkostenbetrag für den Herdenschutzzaun in der Investitionsförderung Herdenschutz Wolf zu begrenzen, müsse man die Förderkulisse auf ganz Bayern ausweiten, so Sengl. „Sie ist zu eng gefasst, aber wir müssen weg vom Klein-Klein und auch hin zu einer unbürokratischeren Ausgestaltung.“ Denn dieser Wolf sei sicher nicht der letzte gewesen, der durch Bayern ziehe. Sengl kündigte eine Reihe von parlamentarischen Initiativen an.

Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Gisela Sengl (MdL)

Rubriklistenbild: © Grüne Mühldorf a. Inn

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