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Lebensbedrohliche Verletzungen nach Unfall auf Baustelle

Arbeiter (43) stürzt in München von Dachgeschoss in Keller – dramatische Rettung mit Autokran

Auf einer Baustelle in München ereignete sich am 18. August ein schwerer Betriebsunfall. Ein Bauarbeiter stürzte vom Dachgeschoss über einen Treppenschacht bis in den Keller und wurde dabei lebensbedrohlich verletzt. Bei der Rettung des Schwerverletzten unterstützte neben der Feuerwehr auch ein Autokran.

Update, 14.02 Uhr - Feuerwehr schildert dramatische Rettung mit Autokran

Die Berufsfeuerwehr München hat in einem Beitrag auf Social Media die dramatische Rettung des schwerst verletzten Bauarbeiters geschildert. Die Floriansjünger unterstützten zuerst das Notarztteam sowie die Besatzung des Rettungswagens bei der Erstversorgung des Patienten.

Außerdem wurde die Drehleiter samt der Höhenrettungsgruppe nachalarmiert, um den Mann so schonend wie möglich aus dem Keller zu retten. „Mithilfe der Schleifkorbtrage aus der Drehleiter und dem auf der Baustelle befindlichen Autokran hoben die Feuerwehrleute zusammen mit dem Kranführer den Verunglückten durch den leeren Treppenschacht in das Erdgeschoss“, erklärt die Feuerwehr.

Anschließend wurde der lebensbedrohlich verletzte Bauarbeiter an die Rettungswagenbesatzung übergeben und in den Schockraum einer Klinik in Fürstenfeldbruck transportiert.

Erstmeldung, 12.32 Uhr

Die Mitteilung im Wortlaut:

München-Lochhausen – Am Donnerstag (18. August) gegen 17 Uhr befand sich ein 43-jähriger slowakischer Staatsbürger im Rahmen seiner Tätigkeit als Bauarbeiter im Dachgeschoss eines Rohbaus in Lochhausen. Er versuchte händisch einen Balken, den der Kranführer dort ablegen wollte, auszurichten. Hierbei übersah er den Treppenschacht, der vom Dachgeschoss bis in den Keller des Rohbaus führt. Der 43-Jährige stürzte in den Schacht und kam im Keller zum Liegen.

Andere Bauarbeiter verständigten umgehend den Notruf. Die Berufsfeuerwehr München rettete den 43-Jährigen aus dem Kellergeschoss und brachte ihn zur weiteren stationären medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der 43-Jährige erlitt bei dem Sturz lebensbedrohliche Verletzungen.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere ob die vorgeschriebenen Sicherungs- und Unfallverhütungsvorschriften eingehalten wurden, führt das Kommissariat 13 (unter anderem Betriebsunfälle).

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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