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Vater völlig geschockt: „Unser Leben ist vorbei“

Todesdrama in München: So schwer waren die Verletzungen der kleinen Lavinia (†7)

Unglück München Hotel Statue Mädchen
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Die kleine Lavinia (7) ist tot.

München – Die schreckliche Tragödie um die kleine Lavinia (†7) in München sorgte für viele traurige Schlagzeilen. Inzwischen sind weitere schlimme Details zu dem Todesdrama an die Öffentlichkeit gelangt.

Nach dem Unglück am Freitagabend (26. August) war das Mädchen von Zeugen und Ersthelfern von der 200 Kilo schweren Marmorstatue befreit worden. Rettungskräfte und ein Notarzt brachten die Kleine – nach einer Erstversorgung am Unglücksort – anschließend unter laufender Reanimation ins Klinikum Schwabing, wo das Mädchen jedoch rund zwei Stunden später verstarb. Nach Informationen von rosenheim24.de hatte Lavinia unter anderem eine Lungenquetschung, einen Leber- und einen Milzriss erlitten.

Ob Papa Michele T., wie zunächst berichtet, wirklich Augenzeuge der Tragödie war, ist bis jetzt nicht endgültig geklärt. „Die Eltern befanden sich in der Nähe. Ob sie auch im Sichtbereich waren, ist nicht sicher“, sagt ein Polizeisprecher hierzu. Das Mädchen hatte im Innenhof eines Boutique-Hotels in der Isarvorstadt gespielt, das der Familie als Unterkunft gedient hatte. Papa Michele und Mama Valentina P. stammen übrigens von der Insel Ponza, einem kleinen Eiland im Golf von Neapel, ganz in der Nähe der berühmten Insel Ischia. Sie wollten gemeinsam mit einer weiteren Familie ein paar Tage Urlaub in der bayerischen Landeshauptstadt machen.

Der Bürgermeister der kleinen Insel, Francesco Ambrosio, zeigte sich von der Nachricht aus München „untröstlich“ und kondolierte der Familie via Facebook. „Ihre Tochter war so eine schöne Präsenz auf dieser Welt. Seine Seele ist in den Himmel geflogen, aber sie wird immer in unseren Herzen präsent sein“, schrieb währenddessen ein Freund der Familie ebenfalls in dem Sozialen Netzwerk. Ein weiterer Freund beschrieb die kleine Lavinia so: „Schön und lächelnd, lebhaft und witzig, wach und unternehmungslustig: eine Freude für uns alle, die jetzt nicht wissen, woher wir die Kraft nehmen sollen, weiterzumachen.“

Papa Michele: „Unser Leben ist vorbei!“

Mama Valentina hatte sich bereits einige Stunden nach dem Todesdrama zu Wort gemeldet. „Du bist und bleibst unser Engel. Ruhe in Frieden, Liebe unseres Lebens“, schrieb sie. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet. Die Posts riefen unglaubliche Anteilnahme hervor – können die Eltern aber nicht über den furchtbaren Verlust hinwegtrösten. Ein weiterer Freund der Familie sagte der italienischen Zeitung Corriere del Mezzogiorno, dass er mit Papa Michele telefoniert habe. Dieser habe wörtlich gesagt: „Unser Leben ist vorbei!“ Michele T. und Valentina P., die beruflich als Anwälte tätig sind, halten sich derzeit immer noch in München auf. Dort werden derzeit noch Formalitäten erledigt. Mama und Papa werden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Zudem sind die Ermittlungen und Vernehmungen nach Polizeiangaben noch nicht abgeschlossen. Es ist weiterhin unklar, warum die 200 Kilo schwere Statue umstürzte und die kleine Lavinia unter sich begrub. Allerdings geht die Kriminalpolizei, die die Ermittlungen übernommen hat, derzeit wohl von einem tragischen Unfall aus. „Vorsätzliches Handeln könne man derzeit wohl eher ausschließen“, sagte ein Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums hierzu bereits am Sonntag. Italienische Medien mutmaßten bereits, dass die Marmorstatue nicht richtig im Boden verankert gewesen sein könnte.

mw

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